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#unerhört: Krieg in Europa. Wie blickt die Jugend in die Zukunft?

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Was bewegt junge Ukrainer:innen, die sich von der EU Frieden, Hoffnung und Stabilität erhoffen? In der Reihe #unerhört diskutiert Refiye Ellek mit der Ukrainerin Valeria Rytova und der Aktivistin Melanie Thut über die Auswirkungen des Krieges.

Anmeldung ab 27. Okt 2022

Mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine veränderte sich die Welt schlagartig. Themen wie Waffenlieferungen, Energieabhängigkeit und Lebensmittelknappheit dominieren seither das globale Mediengeschehen. Auch Kriegsbilder sind fortan fester Bestandteil jeder Berichtserstattung.

Es wurde viel diskutiert über eine neue Sicherheitsarchitektur Europas, über die Erweiterung der NATO und über das Leid der Zivilbevölkerung. Aber wie geht es jungen Menschen, die sich aufgrund der Folgen von Krieg, Pandemie und Klimawandel in einer Art Dauerkrise befinden? Was bewegt junge Ukrainer:innen, die sich von der Europäischen Union Frieden, Hoffnung und Stabilität erhoffen?

Im Rahmen der Reihe #unerhört diskutiert die Journalistin Refiye Ellek mit der Studentin Valeria Rytova, ehemalige EUSTORY-Teilnehmerin aus der Ukraine, und Melanie Thut von den Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland über die Auswirkungen des Krieges auf die Jugend in Europa.

Die Veranstaltung findet in Deutsch und Ukrainisch mit Übersetzung statt.

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20457 Hamburg

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Gäste

Melanie Thut ist seit 2018 bei den Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland aktiv, zunächst als Kreisvorsitzende in Heidelberg/Mannheim und Delegierte für den trinationalen Rat der JEF Oberrhein, seit 2021 als Beisitzerin für Internationales im Bundesvorstand. Seit September 2021 absolviert sie den Erasmus Mundus Master Global Markets, Local Creativities an den Universitäten Glasgow, Barcelona und Göttingen.

Valeria stammt aus der Ukraine und studiert Rechtswissenschaften an der Yaroslav Mudryi National Law University in Kharkiv. Aufgrund des russischen Invasionskrieges musste sie im März 2022 nach Deutschland flüchten. Sie ist Teilnehmerin des Netzwerkes EUSTORY der Körber-Stiftung, das einen kritischen Umgang mit Geschichte fördert und junge Europäer:innen ermutigt, Erinnerungskultur aktiv zu gestalten.

Refiye Ellek ist 1992 in Bremen geboren. An der Universität Bremen hat sie ihren Bachelor in Kommunikations- und Medienwissenschaften und ihren Master in Transkulturelle Studien abgeschlossen. Seit 2014 ist sie bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten tätig. Als Redakteurin für Radio Bremen und den Rundfunk Berlin-Brandenburg betreut und entwickelt sie diverse Online-Formate.