Foto: Körber-Stiftung/Claudia Höhne

Schreiben über Exil – Nach der Flucht

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Ilija Trojanow floh als Kind mit seinen Eltern aus Bulgarien nach Deutschland. Über die Auswirkungen dieser Flucht auf sein weiteres Leben berichtet der Publizist und Bestsellerautor in seinem Buch „Nach der Flucht“ und spricht mit der Moderatorin Nadine Kreuzahler.

Der Publizist Ilija Trojanow floh als sechsjähriges Kind mit seinen Eltern von Bulgarien nach Deutschland. Auch danach blieb sein Leben von ständigen Ortswechseln geprägt. Erst lebte er mit der Familie in Kenia, später in Deutschland, Indien und Südafrika. Über die Auswirkungen der Flucht auf sein weiteres Leben schreibt er in poetischer Form in seinem Buch „Nach der Flucht“ und umkreist dabei auch die Erfahrung des Andersseins und des Nicht-Ankommens.

Nach einer Lesung aus dem Buch spricht Trojanow mit der Moderatorin Nadine Kreuzahler über die Themen Flucht und Exil.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt zu der Reihe „Schreiben über Exil“, eine Kooperation zwischen der Körber-Stiftung und der Stiftung Exilmuseum Berlin.

Weitere Informationen finden Sie unter stiftung-exilmuseum.berlin.

  • Ilija Trojanow ist Schriftsteller, Übersetzer und Verleger. In Bulgarien geboren, floh er 1971 mit seiner Familie nach Deutschland. Ein Jahr später zog die Familie nach Kenia. Für seine Bücher erhielt Trojanow zahlreiche Preise, wie den Preis der Leipziger Buchmesse und den Heinrich-Böll-Preis. Seit 2007 übt er verschiedene Gastprofessuren aus, schreibt für die SZ und die taz. Ilija Trojanow hat Rechtswissenschaften, Ethnologie und Havarie an der Maximilians-Universität in München studiert.

  • Nadine Kreuzahler ist freie Kulturjournalistin, Literaturkritikerin und Moderatorin und arbeitet seit 20 Jahren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Beim rbb hostet sie diverse Literaturpodcasts, darunter das neue Format „Orte & Worte“. Sie berichtet über die Berliner Kultur- und Literaturszene und porträtiert gerne Menschen fürs Radio. Sie sitzt in Literaturpreis-Jurys und moderiert auf Bühnen. Für den Podcast „Pressefreiheit grenzenlos“ von „Reporter ohne Grenzen“ trifft sie Medienschaffende aus Kriegs- und Krisengebieten.

Werkstatt Exilmuseum
Fasanenstraße 24
10719 Berlin

Adresse der Veranstaltung

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