
Ohr zur Welt: MOTHER
Die Bassistin Athina Kontou ist eine Grenzgängerin zwischen den Musikstilen: In Tradition und persönlicher Erfahrung verwurzelt, ist sie immer auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen. Mit ihrer Band MOTHER verbindet sie traditionelle griechische Musik mit zeitgenössischem Jazz und schafft dabei eine persönliche, intuitive Atmosphäre.
Mit ihrem Ensemble MOTHER bearbeitet die Bassistin Athina Kontou griechische Lieder und Tänze und stellt sich die Frage, wie ihre Identität als Jazz-Musikerin und ihre griechischen Wurzeln zusammenhängen.
Die Band reichert die traditionellen Musikstücke durch zeitgenössische Klangwelten an und kreiert eine Atmosphäre, die intuitiv verständlich ist und sehr persönlich wirkt. Ihr Repertoire umfasst Bearbeitungen von Musikstücken verschiedener Stilrichtungen und Herkunftsländer, darunter traditionelle Tänze, Rembetiko und Kompositionen zeitgenössischer griechischer Künstlerinnen und Künstler.
Athina Kontous Arbeit ist von der Suche nach dem Verbindenden zwischen den verschiedenen Kulturen geprägt. Sie ist eine Grenzgängerin zwischen den Musikstilen, tief in Tradition und persönlicher Erfahrung verwurzelt und zugleich auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen.
Mit Luise Volkmann am Saxophon, Dominik Mahnig am Schlagzeug und Julius Windisch am Klavier bildet sie einen lebendigen, farbenreichen Klangkörper. Ihr Debütalbum „Tzivaeri“ ist bei nWog-Records erschienen und wurde für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und den Deutschen Jazzpreis nominiert.
An diesem Abend wird das Quartett durch den Bağlama-Virtuosen Koray Berat Sari bereichert.
Es moderiert Bahar Roshanai, Körber-Stiftung.
Das Jazz-Quartett MOTHER mit der Bassistin Athina Kontou, der Saxofonistin Luise Volkmann, dem Pianisten Lucas Leidinger und dem Schlagzeuger Dominik Mahnig verbindet mitreißende Klangbilder mit energetischer Improvisation. Bass, Saxofon, Klavier und Schlagzeug schaffen physisch greifbare Musik, die poetisch, intensiv und überraschend ist. Gäste wie Epaminondas Ladas und Koray Berat Sari erweitern den Sound um orientalische Farben.
Bahar Roshanai ist seit 2019 im Bereich Kultur der Körber-Stiftung für das Musikprojekt „The Art of Music Education“ sowie die Konzertreihen „2× hören“, „Ohr zur Welt“ und „Ukraine & Beyond“ verantwortlich. Die in Teheran geborene Musikvermittlerin und Kulturmanagerin studierte Klavier und Gesang an der Hochschule für Künste Bremen und war zuvor in Hamburg in der Musikvermittlung tätig, u. a. an der Elbphilharmonie, der Hochschule für Musik und Theater, Kampnagel, der Staatsoper und der Halle 424.
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