
Ohr zur Welt: GANNA Ensemble
Die ukrainische Sängerin Ganna Gryniva verbindet mit ihrem GANNA Ensemble traditionelle Volkslieder aus ihrer Heimat mit zeitgenössischem Jazz. Aus gesammelten Liedern und Geschichten über Liebe, Krieg und Hoffnung entsteht ein ausbalancierter Dialog zwischen Folklore und Improvisation – voller Sensibilität, Tiefe und verbindender Kraft.
Die ukrainische Sängerin und Komponistin Ganna Gryniva gehört zu den spannendsten Stimmen der europäischen Jazz- und Weltmusikszene. Mit ihrem Berliner GANNA Ensemble verbindet sie traditionelle ukrainische Volkslieder mit zeitgenössischem Jazz und schafft eine ebenso poetische wie kraftvolle Klangsprache.
Seit 2015 erforscht Ganna die musikalischen Traditionen ihrer Heimat. Auf Reisen durch die Karpaten sowie durch Dörfer rund um Kyjiw und Poltawa sammelte sie alte Lieder und Geschichten, die ihr von Sängerinnen und Zeitzeugen überliefert wurden. Sie erzählen von Liebe und Verlust, Krieg und Hoffnung, vom Frühling nach einem langen Winter und von den starken Frauen der Ukraine.
Gemeinsam mit Wanja Slavin am Saxophon, Mark Pringle am Klavier, Lorenz Heigenhuber am Kontrabass und Mathias Ruppnig am Schlagzeug überführt Ganna dieses kulturelle Erbe in eigenständige Arrangements. Folklore, Improvisation und moderner Jazz treten in einen fein ausbalancierten Dialog, der Tradition bewahrt und zugleich neue musikalische Perspektiven eröffnet.
2024 präsentierte sich das Quintett mit großem Erfolg auf der jazzahead! und gastierte auf Festivals und in Clubs in Deutschland, der Ukraine, Schweden und Großbritannien. Mit dem GANNA Ensemble erwartet das Publikum ein Konzert, das Erinnerungen lebendig werden lässt und zeigt, wie Musik Brücken zwischen Menschen, Zeiten und Kulturen schlagen kann.
Es moderiert Bahar Roshanai, Körber-Stiftung.
Das Berliner GANNA Ensemble um die ukrainische Sängerin und Komponistin Ganna Gryniva verbindet traditionelle ukrainische Folklore mit zeitgenössischem Jazz. Inspiriert von Forschungsreisen durch die Ukraine entstehen poetische Neuinterpretationen alter Lieder. Das international besetzte Quintett gastiert europaweit auf Festivals und in Clubs und zählt zu den spannendsten Formationen der aktuellen Ethno-Jazz-Szene.
Bahar Roshanai ist seit 2019 im Bereich Kultur der Körber-Stiftung für das Musikprojekt „The Art of Music Education“ sowie die Konzertreihen „2× hören“, „Ohr zur Welt“ und „Ukraine & Beyond“ verantwortlich. Die in Teheran geborene Musikvermittlerin und Kulturmanagerin studierte Klavier und Gesang an der Hochschule für Künste Bremen und war zuvor in Hamburg in der Musikvermittlung tätig, u. a. an der Elbphilharmonie, der Hochschule für Musik und Theater, Kampnagel, der Staatsoper und der Halle 424.
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