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Gewässer in Gefahr

Schadstoffe wie Mikroplastik, Chemikalien und Pestizide belasten unsere Gewässer massiv. Wie können wir diese Verschmutzung reduzieren und die Wasserqualität langfristig sichern? Darüber diskutieren die Ökotoxikologin Cornelia Kienle, der Umweltrechtler Wolfgang Köck und Kim Augustin von Hamburg Wasser. Es moderiert Lena Ganschow.

Mikroplastik und Chemikalien, Arzneimittelrückstände, Dünger und Pestizide – kaum ein Fluss, See oder Ozean weltweit bleibt von diesen Verunreinigungen verschont. Diese Schadstoffe sind oft schwer abbaubar und können selbst von modernen Kläranlagen nur unzureichend herausgefiltert werden. Über Jahre hinweg sammeln sie sich in Böden und Gewässern an, schädigen empfindliche Ökosysteme und gefährden letztlich auch die menschliche Gesundheit.

Welche Technologien können dazu beitragen, diese Verschmutzung zu reduzieren und die Wasserqualität langfristig zu verbessern? Welche politischen und rechtlichen Maßnahmen sind notwendig, um Unternehmen zur Einhaltung strenger Umweltschutzstandards zu verpflichten, damit Verschmutzung gar nicht erst entsteht? Darüber diskutieren die Ökotoxikologin Cornelia Kienle, der Umweltrechtler Wolfgang Köck und Kim Augustin von Hamburg Wasser. 

Es moderiert die Wissenschaftsjournalistin Lena Ganschow.

Die Veranstaltung ist Teil der Hamburger Horizonte 2025. Die Eventreihe widmet sich in diesem Jahr Wasser als Ressource und Lebensraum. Weitere Informationen zum aktuellen Programm finden Sie hier.

  • Kim Augustin leitet den Stab „Managementsysteme und Technologien“ bei Hamburg Wasser und gestaltet die technologische Weiterentwicklung des Unternehmens mit Fokus auf Umwelt- und Klimaschutz, Nachhaltigkeit sowie Energie. Derzeit arbeitet sein Team an innovativen Lösungen, um die städtische Kläranlage an die Herausforderungen von morgen anzupassen. Seit 29 Jahren engagiert er sich in der öffentlichen Daseinsvorsorge für Wasser- und Abwasserthemen. Als promovierter Chemiker befasst er sich dabei intensiv mit Mikroschadstoffen.

  • Cornelia Kienle ist aquatische Ökotoxikologin am Schweizerischen Zentrum für angewandte Ökotoxikologie (Oekotoxzentrum). Sie studierte Biologie mit Schwerpunkten in Ökologie, Süßwasser- und Meeresbiologie an den Universitäten Konstanz, Bremen und Tübingen. Ihre Forschungsarbeit konzentriert sich auf die Auswirkungen von Umweltchemikalien auf Organismen in Gewässern. Sie trägt dazu bei, Methoden zur Überwachung und Verringerung dieser Auswirkungen zu entwickeln und zu verbessern.

  • Wolfgang Köck leitete von 2004 bis zum 31.03.2024 das Department Umwelt- und Planungsrecht am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ in Leipzig und ist seit 2001 Professor für Umweltrecht an der Juristenfakultät der Universität Leipzig und dort Mitglied des Direktoriums des Instituts für Umwelt- und Planungsrecht. Er ist seit 2020 Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) und gehört seit 2024 dem Wissenschaftlichen Beirat für Natürlichen Klimaschutz (WBNK) beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) an.

  • Die gebürtige Hamburgerin studierte Biologie auf Diplom in Tübingen und Boston. Nach einem journalistischen Volontariat beim Südwestrundfunk arbeitet sie seit 2006 als Autorin, Regisseurin, Moderatorin und Host für verschiedene Fernsehformate (z.B. Reportage mit Lena, Die Geschichte des Südwestens, Spuren im Stein, Terra Xpress, SWR Wissen). Seit 2023 präsentiert Lena Ganschow unter anderen die Sendung ARD Wissen im Ersten. Außerdem arbeitet sie als Medientrainerin und hält Vorträge über Nachhaltigkeit und Wissenschaftskommunikation.

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