Veranstaltungen
2026
Politik im Exil: Demokratie aus der Ferne
Menschen im Exil wissen sehr genau, was Pressefreiheit, freie Meinungsäußerung und Menschenrechte bedeuten. Wie fühlt es sich an, sich aus der Ferne für die Freiheit des eigenen Landes einzusetzen? Ein Themenabend in Kooperation mit dem Internationalen Literaturfestival Berlin gibt Einblick in politisches Engagement aus dem Exil heraus.
Geschichte als radikale Hoffnung
Wohin führt es uns, wenn wir die Lösungen für aktuelle Herausforderungen in der Geschichte suchen? Der Sozialphilosoph Roman Krznaric zieht unerwartete Anregungen aus den letzten tausend Jahren Menschheitsgeschichte. Über neue Sichtweisen und Wege zu radikaler Hoffnung für heutige Bedrohungen spricht er mit Katja Fausser, Körber-Stiftung.
Ohr zur Welt: Matria
Matria verbindet Jodeln, alpenländische Lieder und traditionelle Tanzmusik aus Süddeutschland mit der Volksmusik der ukrainischen Karpaten. Alphornklänge treffen auf Gesang aus der Ukraine, freie Improvisation auf alte musikalische Traditionen. So entsteht eine lebendige Musik zwischen zwei Ländern, die erzählt, verbindet und berührt.
Autoritäre Zeiten: Die Sehnsucht nach Ordnung
In Krisenzeiten wenden sich Menschen nicht selten autoritären Lösungen zu. Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler diskutiert im Zwiegespräch mit der Journalistin Shila Behjat, warum autoritäre Antworten auch heute wieder attraktiv sind, und ordnet aktuelle politische Entwicklungen in einen größeren historischen Zusammenhang ein.
Hitlers Erben. Der erste Rechtsruck nach 1945
Ende der 60er-Jahre protestieren Studierende in Europa gegen Autoritäten. Zeitgleich zieht die rechtsextreme NPD in mehrere westdeutsche Landtage ein. Nach der ARTE-Filmpremiere diskutieren Regisseurin Kim Schibilla und Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar, was uns der erste Rechtsruck nach 1945 über demokratische Resilienz lehrt.
Das Treppenhausorchester
Das Treppenhausorchester erobert das KörberHaus: Mit musikalischen Streifzügen durch Foyer und Etagen entsteht ein gemeinsames Klanggeschehen. Anschließend reagiert ein Streichquartett im Notfallkonzert auf kleine und große Alltagsnöte des Publikums – persönlich, überraschend und berührend.
Machtverschiebung: Europas neue Rolle
Jahrhundertelang verstand sich Europa als Zentrum der Welt. Doch mit dem Aufstieg von Ländern wie Indien, Indonesien oder Südafrika gerät dieser Anspruch ins Wanken. Der Historiker Dipesh Chakrabarty und der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz sprechen über Machtverschiebungen, das Ende alter Gewissheiten und über globale Gerechtigkeit.
Globales Kräftemessen: Russland und Europa
Russland ist im Westen isoliert – nicht jedoch in der Welt. Moskau schmiedet nicht erst seit 2022 Allianzen, umwirbt den Globalen Süden und untergräbt den westlichen Einfluss. Wie erfolgreich diese Strategie ist und welche Antwort Europa findet, besprechen wir mit der Russlandexpertin Hanna Notte und dem Europapolitiker Sergey Lagodinsky.
Was Schulen jetzt brauchen
Die Ergebnisse der PISA-Studie 2025 rücken die Leistungsfähigkeit des deutschen Bildungssystems erneut in den Fokus. Die Journalistin Vera Kraft diskutiert mit Ties Rabe, ehemaliger Bildungssenator Hamburgs, und Jennifer Diedrich vom PISA National Center, welche Reformen die Chancengerechtigkeit und Bildungsqualität wirklich verbessern.

KI-generiert Forscher fragen: Wenn das Klima krank macht
Der Klimawandel ist längst auch eine Gesundheitskrise: Extreme Hitze, schlechte Luftqualität und die Ausbreitung neuer Infektionskrankheiten bedrohen immer mehr Menschen. Johannes Büchs spricht mit Umweltmedizinerin Claudia Traidl-Hoffmann über aktuelle Erkenntnisse, gesundheitliche Folgen und mögliche Wege, Menschen besser zu schützen.
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