Veranstaltungen
2026
Die Kunst der Zuversicht
Darauf waren wir nicht vorbereitet: dass in Europa Krieg herrscht, die westliche Allianz zerbricht, Rechtsradikale Wahlen gewinnen. Wie wir in Krisenzeiten die Zuversicht nicht verlieren und resilient bleiben, diskutieren die Historikerin Mirjam Zadoff und die Schriftstellerin Gabriele von Arnim. Es moderiert Christoph Bungartz.
Zu alt oder unersetzlich? Berufstätige Frauen 50+
Warum gelten Frauen ab 50 auf dem Arbeitsmarkt noch als Risiko? Die Moderatorin Insina Lüschen diskutiert mit Autor Richard Kaan, Digitalexpertin Maren Heltsche, Organisationsentwicklerin Verena Fritzsche, Genderforscherin Miriam Beblo und Senatorin Melanie Schlotzhauer über Diskriminierung, Machtstrukturen und politische Veränderung.
Zwischen Fame und Verantwortung: Phenix
„Ich identifiziere mich nicht als trans, ich bin trans.“ Mit Sensibilität und Humor kämpft Phenix für Transrechte: Die Schauspielerin und Autorin spricht mit der Journalistin Maria Popov über ihren Weg in die Öffentlichkeit. Es geht um Diversität und Inklusion, queeren Aktivismus und einen offenen Umgang mit Identität und Verletzlichkeit.
Autoritäre Zeiten: Das erzwungene Vergessen
Welche Bedeutung hat Erinnerung für die Zukunft einer Gesellschaft? Und wie prägt das kulturelle Gedächtnis einer Nation das Handeln in der Gegenwart? Die Publizistin Shila Behjat spricht mit Irina Scherbakowa, Historikerin und Mitbegründerin der Menschenrechtsorganisation Memorial, über Erinnerungspolitik in Russland und deren Folgen.
Ohr zur Welt: NARA feat. Merve Akyıldız
Die Jazz- und Weltmusiker des Urban-Jazz-Ensembles NARA verknüpfen mit der türkischen Sängerin Merve Akyıldız die musikalischen Wurzeln Anatoliens und des Balkans mit Energien des modernen Jazz. Aus traditionellen Melodien, Eigenkompositionen und Improvisationen entsteht ein Sound, der Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlägt.
Wie wir unsere Leichtigkeit retten
Ende der 70er-Jahre entstand ein Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit, das alles durchdrang. Doch seit 2001 verunsichern uns autoritäre Tendenzen und neue Kriege. Wie wir zu einer freien Lebensweise zurückfinden, diskutiert der Journalist Ulrich Kühn mit dem Literaturwissenschaftler Dirk von Petersdorff und dem Publizist Niclas Seydack.
Alt genug, um jung zu bleiben
Die Zeit nach dem Berufsleben eröffnet nicht nur Freiräume, sondern bringt auch unerwartete Herausforderungen mit sich: Die Frage „Was will ich vom Leben?“ stellt sich noch einmal neu. Die Journalistin Margaret Heckel spricht mit Autor Dieter Bednarz und Altersforscherin Silke van Dyk über ein erfülltes und selbstbestimmtes Altern.
Die Vertrauensfrage: Wenn Politik die Menschen verliert
Was rettet die Demokratie, wenn das Vertrauen in sie schwindet? Der Dokumentarfilmer Stephan Lamby und der Zukunftsforscher Robert Peters sprechen über das Scheitern der Ampel-Koalition 2024, über gesellschaftliche Spaltung und wachsende Ohnmacht in Politik und bei den Wählerinnen und Wählern. Die Journalistin Kathrin Drehkopf moderiert.
Forscher fragen: Chemie ohne Erdöl
In Bioraffinerien wird Biomasse zu chemischen Grundstoffen verarbeitet, jedoch oft mit erdölbasierten, giftigen Lösungsmitteln. Chemikerin Laura König-Mattern entwickelt digitale Werkzeuge, um nachhaltige Alternativen gezielt auszuwählen und neu zu designen. Wie realistisch ist ihr Einsatz in der Industrie? Ein Gespräch mit Johannes Büchs
Der große Rausch
Der War on Drugs der USA ist kein neues Thema der Trump-Regierung, sondern wurde 1971 schon einmal ausgerufen – mit weltweiten Folgen. Die Historikerin Helena Barop erklärt im Gespräch mit der Journalistin Liz Remter, warum Drogenverbote und militärische Interventionen noch nie erfolgreich waren. Doch wie geht man mit Drogen adäquat um?
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