Foto: Körber-Stiftung

Zukunft möglich machen

Rund 6.500 ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Deutschland leisten einen zentralen Beitrag für die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie lösen Probleme, vermitteln in Konflikten, hören zu, treffen und erklären Entscheidungen. Und setzen sich in ihrer Freizeit für ihren Ort ein, mit dem festen Ziel, diesen für alle besser zu machen. Dabei stehen sie vor vielfachen Herausforderungen: ein immer enger werdender Gestaltungsspielraum, fehlende Haushaltsmittel, eine überbordende Bürokratie und Nachwuchssorgen begleiten ihre vielfältigen Aufgaben. Ihr Engagement für eine zunehmend bedrohte Demokratie verdient größte Anerkennung.

Gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier haben wir am 3. März 2026 stellvertretend über einhundert ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für genau dieses Engagement gewürdigt.

Vorgestellt wurde auch eine aktuelle Forsa-Umfrage zur Situation und den Herausforderungen der ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Deutschland. Diese Umfrage knüpft an eine gleichnamige Erhebung, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Jahr 2024 ebenfalls im Auftrag der Körber-Stiftung durchgeführt hatte.

Ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Portrait – Kurzfilm

Die Ergebnisse – Kurzzusammenfassung

  • Grafiken: Groothuis

Während fast die Hälfte (49 Prozent) der befragten ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern mit den Rahmenbedingungen ihres Amtes insgesamt zufrieden sind, ist eine knappe Mehrheit (50 Prozent) hiermit unzufrieden. Dabei zeigen sich auch regionale Unterschiede: Die Unzufriedenheitswerte in den ostdeutschen Bundesländern liegen deutlich höher als in Westdeutschland (59 Prozent versus 47 Prozent).

Wachsende Herausforderungen bei schrumpfendem Handlungsspielraum

Die Herausforderungen des ehrenamtlichen Bürgermeisteramtes sind vielfältig. Allen voran stehen jedoch fehlende Haushaltsmittel, die von 88 Prozent der Befragten als große bis sehr große Herausforderung hervorgehoben werden. Darauf folgt die Wirtschaftskraft (80 Prozent) und die Umsetzung von Maßnahmen im Zuge der Energiewende (75 Prozent).

Zudem hemmt die Bürokratie die Befragten an der Ausgestaltung ihres Amtes: 72 Prozent geben an, der Anteil der Verwaltungsaufgaben an ihrer Arbeit habe in den letzten Jahren zugenommen. Zugleich hat sich der Gestaltungsspielraum für die ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister deutlich verringert. Nahmen im Jahr 2024 noch 51 Prozent der Befragten diesen als gut oder sehr gut wahr, liegt der Anteil 2026 nur noch bei 33 Prozent.

Demokratie weiterhin unter Druck

39 Prozent der ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister geben in der Befragung an, selbst oder in ihrem unmittelbaren Umfeld Anfeindungen oder Übergriffe erlebt zu haben. Unter den Betroffenen steigt die Zahl derer, die aus Sicherheitsbedenken schon einmal einen Rückzug aus dem Amt erwogen haben, auf ein Drittel (33 Prozent).

Über ein Fünftel der Befragten (22 Prozent) nehmen eine Zunahme von demokratiefeindlichen Tendenzen wahr: Das sind fünf Prozent mehr im Vergleich zur Befragung im Jahr 2024.

Wertschätzung und Anerkennung des Ehrenamtes

Innerhalb ihrer Gemeinden fühlen sich die befragten Ehrenamtlichen weitestgehend stark oder sehr stark wertgeschätzt. Konkret geben 85 Prozent an, eine starke bis sehr starke Wertschätzung durch den Gemeinderat zu erfahren, die Anerkennung durch die Bürgerinnen und Bürger liegt mit 80 Prozent ebenfalls auf einem hohen Niveau. Negativer fällt die Einschätzung dagegen bei der Anerkennung und Wertschätzung durch die Medien (20 Prozent) aus, das niedrigste Ergebnis erhält die Landesregierung mit nur 13 Prozent.

Ein Blick in die Zukunft

Trotz aller Herausforderungen gibt es auch gute Neuigkeiten: 92 Prozent der ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sehen ein positives Miteinander und Vertrauen vor Ort. Zusätzlich können sich 44 Prozent der befragten Amtstragenden vorstellen, bei der nächsten Wahl noch einmal zu kandidieren. Gleichwohl bestehen konkrete Vorstellungen davon, was sich ändern muss, um die Attraktivität des Amtes zu steigern: Eine bessere Unterstützung durch die Bundes- und Landespolitik im Schutz vor Bedrohungen und Übergriffen (80 Prozent), eine bessere finanzielle Kompensation (70 Prozent), Entlastung bei Verwaltungsaufgaben (60 Prozent) und ganz konkret die Unterstützung durch ein professionelles Fördermittelmanagement (51 Prozent).

Ergebnisbericht zum Download

Die Situation ehrenamtlicher Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Deutschland 2026

Die Ergebnisse – Langfassung

Die Sozialstruktur der ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister

Unter den Befragten finden sich – wie auch unter hauptamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern – deutlich mehr Männer (83 Prozent) als Frauen (17 Prozent). Nur sechs Prozent der ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind jünger als 40 Jahre und fast die Hälfte (47 Prozent) liegt in der Altersgruppe 60 Jahre oder älter.

Bürokratie statt Gestaltungsmöglichkeiten – Alltag bei den Befragten

Ausgangspunkt der Datenerhebung ist die Frage nach der Zufriedenheit mit den Rahmenbedingungen des eigenen Amtes. Unter den Befragten ergibt sich eine klare Spaltung. Während eine Hälfte eher oder sehr unzufrieden mit den Gegebenheiten ist, zeigt sich die andere Hälfte eher oder sehr zufrieden. Diese Ergebnisse decken sich mit der letzten Umfrage im Jahr 2024.

Ein großer Teil der Arbeitszeit von ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern fließt in Verwaltungsaufgaben – für eine große Mehrheit der Befragten (69 Prozent) ist das mindestens die Hälfte der gesamten Arbeitszeit. Diese Einschätzung der Belastung durch Verwaltungsaufgaben fällt in allen Regionen und Gemeindegrößen relativ ähnlich aus.

Fast drei Viertel der Befragten stellen mit Blick auf die letzten Jahre fest, dass die Belastung sogar noch zugenommen hat. Knapp jeder Fünfte sieht eine gleichbleibende Entwicklung. Dass der Verwaltungsaufwand abgenommen habe, meinen weniger als ein Prozent.

Die eigenen Gestaltungsspielräume, um größere Vorhaben zu planen und voranzubringen, werden 2026 nur noch von einem Drittel der ehrenamtlichen Amtstragenden positiv bewertet – ein regelrechter Einbruch gegenüber dem Ergebnis von vor zwei Jahren, als noch die Hälfte aller Befragten den Eindruck hatte, größere Vorhaben recht frei zu gestalten.

Finanznot und fehlende Haushaltsmittel

Die kommunalen Amtstragenden stehen vor einer Vielzahl von Herausforderungen für ihre Gemeinden: Mehr als acht von zehn Befragten verweisen auf die fehlenden Haushaltsmittel als die größte Herausforderung.

Dicht darauf folgen die Wirtschaftskraft und die Umsetzung von Maßnahmen im Zuge der Energiewende. Eine drastische Themenverschiebung zu 2024 zeigt sich im Bereich der Migration, nämlich in der Aufnahme von Geflüchteten. Dieser Wert hat sich von einst 58 Prozent auf heute 28 Prozent halbiert.

Die Stimmungslage in den Gemeinden

Mehr als ein Fünftel der befragten Amtstragenden verzeichnet eine Zunahme demokratiefeindlicher Tendenzen in der eigenen Gemeinde. Gegenüber 2024 ist das Ergebnis um fünf Prozent angestiegen.

Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die kommunale Politik sowie das Miteinander in der Gemeinde wird seitens der ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister als sehr positiv wahrgenommen. So stimmen mehr als neun von zehn Befragten der Aussage voll und ganz/eher zu, die Mehrheit ihrer Gemeinde vertraue dem Gemeinderat und der Gemeindeverwaltung. Außerdem sind acht von zehn ehrenamtliche Amtstragende der Ansicht, dass die Gemeinde verständnisvoll gegenüber notwendigen politischen Entscheidungen eingestellt ist.

Kommunale Kommunikation – setzt sich Social Media durch?

Die Nutzung von sozialen Medien zur Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern ist unter den befragten ehrenamtlichen Amtstragenden weit verbreitet. Die Hälfte der Befragten gibt an, soziale Medien für diesen Zweck häufig oder sehr häufig zu nutzen. Nur sieben Prozent geben an, nie über die sozialen Medien zu kommunizieren.

Unter den Befragten, die soziale Medien zur Kommunikation mit ihrer Gemeinde nutzen, haben allerdings schon drei von zehn einen Abstand zu den sozialen Medien erwogen: je größer die eigene Kommune, desto häufiger. Auch steigt die Wahrscheinlichkeit für die Erwägung eines solchen Abstands, wenn die Befragten bereits Beleidigung oder Bedrohung erlebt haben.

In Deutschland verschwinden immer mehr Lokalzeitungen, und in manchen Regionen gibt es bereits keinen Lokaljournalismus mehr. Zwei Drittel der ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sehen darin eine große oder sehr große Gefahr für die Demokratie.

Große Erwartungen, aber wenig Rückhalt – das Spannungsverhältnis zur Landesregierung

Das Verhältnis der ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zu den jeweiligen Landesregierungen ist getrübt: Nur wenig mehr als jeder und jede Zehnte fühlen sich durch die eigene Landesregierung wertgeschätzt und anerkannt. Doch gibt es sichtbare regionale Unterschiede: Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Thüringen liegen mit einstelligen Werten deutlich unter dem bundesdeutschen Vergleich. In Bayern fühlt sich dagegen zumindest ein Drittel der Befragten durch die Landesregierung wertgeschätzt und anerkannt.

Fast vier von zehn Befragten berichten von Erfahrungen mit Anfeindungen und Übergriffen gegen sich oder unmittelbare Angehörige. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Beleidigungen oder Bedrohungen im persönlichen Kontakt. Zwei Prozent geben an, tätlich angegriffen worden zu sein. Unter den Betroffenen von Anfeindungen und Übergriffen stimmt jeder Dritte zu, schon einmal über den Rückzug aus der Politik nachgedacht zu haben. Als Maßnahmen zum Schutz vor solchen Bedrohungen und Übergriffen erachten vier Fünftel der Befragten die Unterstützung durch die Bundes- und Landespolitik als wichtig/ sehr wichtig.

Zukunft möglich machen – wie gelingt es, die politische Nachfolge zu sichern?

Eine positive Nachricht für die Zukunft der Gemeinden ist, dass sich vier von zehn ehrenamtlichen Amtstragenden vorstellen können, noch einmal für ihr Amt zu kandidieren. In der Altersgruppe der unter 40-Jährigen ist die Bereitschaft am größten. Mit zunehmendem Alter und Zahl der Amtszeiten nimmt diese ab.

Nur jeder Fünfte der Befragten hat den Eindruck, dass es in der eigenen Gemeinde genügend geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für die Amtsnachfolge gibt. Eine große Mehrheit (72 Prozent) äußert die Sorge, in dieser Hinsicht in Zukunft mit einem „Nachwuchsproblem“ konfrontiert zu sein.

Wie kann das Amt des Bürgermeisters oder der Bürgermeisterin in der eigenen Gemeinde an Attraktivität gewinnen? 70 Prozent der Befragten plädieren für eine bessere finanzielle Kompensation des Amtes, 60 Prozent wünschen sich eine Entlastung bei Verwaltungsaufgaben und 51 Prozent eine Unterstützung durch ein professionelles Fördermittelmanagement, etwa durch die Verbandsgemeinde oder den Landkreis. Im Blick auf die zunehmenden Anfeindungen und Übergriffe auf Amtstragende wünschen sich acht von zehn der Befragten eine bessere Unterstützung durch die Bundes- und Landespolitik.

Etwa 60 Prozent der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Deutschland üben ihre Position nicht hauptberuflich, sondern ehrenamtlich aus. Sie sind direkte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort für eine Vielzahl von Bürgeranliegen, angefangen bei alltäglichen Problemen bis hin zu größeren Herausforderungen wie Infrastrukturprojekten (Breitbandausbau, Energiewende-Maßnahmen, Kindergärten).

Ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister arbeiten eng mit Behörden und der nächsthöheren Verwaltungsebene zusammen, um lokale bürokratische Prozesse zu bewältigen. Teilweise übernehmen sie auch Verwaltungsaufgaben und unterstützen damit ihre hauptamtlichen Kollegen. Sie informieren, erklären und vermitteln zwischen verschiedenen Gruppen in der Gemeinde, darunter Vereine, Bürgerinnen und Bürger sowie Interessenvertreter, um das Zusammenleben vor Ort zu fördern. Sie leiten den Gemeinderat und sind Vorgesetzte der Angestellten der Gemeinde, beispielsweise in Kindertagesstätten. Gleichzeitig vertreten sie die Interessen ihrer Gemeinde nach außen, einschließlich gegenüber der nächsthöheren Verwaltungsebene.

Parteipolitik spielt in ihrer Arbeit zumeist eine eher geringe Rolle. Ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister engagieren sich vor allem als Praktikerinnen und Praktiker für die Anliegen vor Ort. Sie sind Vertrauenspersonen und Netzwerkende, setzen sich ein für die Belange ihrer Gemeinde und sind sensibel für die dort herrschende Stimmung. Nicht selten übernehmen sie die Rolle von Mediatorinnen und Mediatoren, um kontroverse Diskussionen im Ort zu moderieren und sind, unabhängig von formellen Zuständigkeiten, rund um die Uhr ansprechbar. Dies erfordert ein außergewöhnliches Engagement für das Gemeinwohl.

Wie bereits 2024 werden auch in diesem Jahr im Hinblick auf das „Lagebild“ und die berichteten Herausforderungen neben vielen Gemeinsamkeiten mitunter große regionale Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern deutlich.

Im Hinblick auf die Rahmenbedingungen zeigen sich etwa die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Bayern und Schleswig-Holstein deutlich zufriedener als ihre Kolleginnen und Kollegen in Rheinland-Pfalz oder in Thüringen.

Die eigenen Gestaltungsspielräume werden von den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in Bayern – obwohl auch dort mit sinkender Tendenz – deutlich häufiger als gut bewertet als in allen anderen Bundesländern. Selbst mit der Unterstützung durch die Landes- und die Bundespolitik sind die Amtsträgerinnen und Amtsträger in Bayern deutlich zufriedener als etwa ihre Kolleginnen und Kollegen in Niedersachsen oder Rheinland-Pfalz.

Unterschiede zeigen sich auch bei der Frage nach den zentralen Herausforderungen in den einzelnen Gemeinden. Während Strukturwandel, Abwanderung und demographischer Wandel überdurchschnittlich häufig in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern als große Herausforderung benannt werden, spielen diese Probleme in Schleswig-Holstein eine deutlich geringere Rolle. Wohnungsknappheit wiederum wird von einer Mehrheit der Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in Schleswig-Holstein als großes Problem benannt, aber nur von einer Minderheit in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.

Bei den Investitionsbedarfen zeigen sich in drei Bereichen recht große regionale Unterschiede: Während über 70 Prozent der Befragten in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern einen großen Investitionsbedarf bei der Ausstattung der Feuerwehr sehen, sagen dies in Rheinland-Pfalz weniger als 30 Prozent. Investitionsbedarf bei Kindertagesstätten wird wiederum von mehr als der Hälfte der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Rheinland-Pfalz gemeldet, aber nur von einem Fünftel in Mecklenburg-Vorpommern.

Und während nur ein Viertel der Befragten in Schleswig-Holstein größeren Investitionsbedarf bei der digitalen Infrastruktur sieht, äußert in Thüringen mehr als die Hälfte der Befragten einen solchen Bedarf.

Bei der wahrgenommenen Anerkennung und Wertschätzung durch die eigene Landesregierung und auch die Medien fällt das Urteil der Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber in Bayern weiterhin deutlich positiver aus als in allen anderen Bundesländern.

Schließlich zeigen sich auch beim Thema Anfeindungen und Übergriffe mitunter recht große Unterschiede. So hat von den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in Bayern knapp die Hälfte eigene Erfahrungen mit Beleidigungen und Bedrohungen im Amt gemacht, in Schleswig-Holstein aber weniger als ein Drittel. Und während in Schleswig-Holstein nur ein Zehntel aus Sorge um die eigene Sicherheit Rückzugsgedanken vom Amt hegt, erwägt dies in Thüringen ein Viertel der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister.

Bei der Einordnung der Ergebnisse lohnt somit ein differenzierter Blick auf länderspezifische Unterschiede, die häufig deutlich größer ausfallen als zwischen „Ost“ und „West“.

Im Auftrag der Körber-Stiftung hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa nach der 2024 veröffentlichten Umfrage nun zum zweiten Mal ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Deutschland zu ihrer Situation befragt. Insgesamt haben 1.705 ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen teilgenommen. Die Erhebung erfolgte in der Zeit vom 27. Oktober 2025 bis 13. Januar 2026 in Form einer Online-Befragung. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde inhaltlich an die vergangene Befragung angeknüpft – so werden Veränderungen ebenso wie Kontinuitäten deutlich.

Kontakt

Sven Tetzlaff

Leiter Bereich Demokratie und Zusammenhalt

Yannik Roscher

Programmleitung
Kommune und Resilienz

Ulrike Fritzsching

Programm-Managerin
Kommune und Resilienz