Foto: Stephane Sby Balmy

Paris Peace Forum 2018 bis 2021

Seit 2018 engagieren wir uns als Gründungsmitglied für das Paris Peace Forum, gemeinsam mit dem Aga Khan Development Network (AKDN), der Foreign Policy Community of Indonesia (FPCI), dem Institut français des relations internationales (IFRI), dem Institut Montaigne, México Evalúa, der Mo Ibrahim Foundation, dem Research and Information System for Developing Countries (RIS), der Sciences Po und dem französischen Außenministerium.

Gemeinsam mit dem Generalsekretariat in Paris und den anderen Gründungsmitgliedern sind wir für die Ausgestaltung und Umsetzung des Forums zuständig. In diesem Rahmen haben wir uns seit 2018 mit zahlreichen Aktivitäten eingebracht.

Paris Peace Forum 2021

Paris Peace Forum 2020

Unter dem Motto „Zurück zu einem besseren Planeten“ fand das dritte Paris Peace Forum vom 11. bis 13. November 2020 pandemiebedingt ausschließlich digital statt. 12.000 Teilnehmende und 441 Referent:innen aus 151 Ländern kamen virtuell zusammen, um gemeinsame Antworten auf die drängendsten globalen Herausforderungen wie das Coronavirus zu finden.

Unter dem Titel ​​​Phönix aus der Asche? Multilateralismus in einer (Post-)Corona-Welt reflektierten unsere Sprecher:innen darüber, wie die gegenwärtige Krise zu einem Antrieb für effektivere multilaterale Zusammenarbeit werden kann.

Anlässlich des 75. Jahrestages der Vereinten Nationen diskutierten wir über die Haltung der Öffentlichkeit zu internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen und der Weltgesundheitsorganisation.

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Paris Peace Forum 2020 edition - Thank you! Quelle: YouTube/Paris Peace Forum

Paris Peace Forum 2019

Auch 2019 lud das Paris Peace Forum vom 11. bis 13. November in die Grande Halle de La Villette ein, um drängenden globalen Herausforderungen konkrete Lösungen entgegenzusetzen und so die internationale Zusammenarbeit zu stärken.

Dabei gestalteten wir zwei interaktive Debatten im Space for Debates:

Unter dem Titel Defeating the Deadlock: Towards a New Consensus for Multilateral Action diskutierten unsere Sprecher:innen darüber, wie man multilaterale Ansätze angesichts geopolitischer Spannungen stärken kann.

Der OSZE-Generalsekretär Thomas Greminger diskutierte gemeinsam mit den Munich Young Leaders Benedetta Berti, Leiterin der NATO Policy Planning Unit, und Pia Fuhrhop, Leiterin des Berliner Büros des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg, über die Rolle von Grenzen in einer scheinbar grenzenlosen Welt.

Außerdem führten wir in Kooperation mit der US-amerikanischen Zeitschrift Foreign Policy drei PeaceGames durch. In dreistündigen Simulationsspielen schlüpften Teilnehmer:innen des Forums sowie ausgewählte Expert:innen in die Rollen internationaler Akteure im Jahr 2030. Sie erarbeiteten gemeinsam, welche friedensstiftenden Maßnahmen notwendig sind, um klima- und umweltbedingte Konflikte zu verhindern und ihre Ursachen anzugehen.

  • Fotos: Körber-Stiftung/Olivier Rimbon Foeller

Paris Peace Forum 2018

Das erste Paris Peace Forum fand vom 11. bis 13. November 2018 in der Grande Halle de La Villette statt. 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs eröffneten der französische Präsident Emmanuel Macron, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, gemeinsam mit 70 Staats- und Regierungschefs sowie Vorsitzenden internationaler Organisationen das Forum.

Im Rahmen des vielseitigen Programms kuratierte die Körber-Stiftung drei Veranstaltungen:

  • eine Roundtable-Diskussion zum Thema „Multilateralismus in Gefahr?“
  • eine Debatte über die Frage „Wie kann man das Vertrauen in den UN-Sicherheitsrat wiederherstellen?“ und
  • eine Diskussion zur Zukunft von Sanktionen als Mittel der internationalen Politik