
Foto: Jann Wilken/Körber-Stiftung
Outreach der Preisträgerinnen und Preisträger
Seit 2019 fließen fünf Prozent des Preisgeldes in Projekte der Wissenschaftskommunikation, die von den Preisträgerinnen und Preisträgern eigenverantwortlich initiiert und umgesetzt werden. Entstanden ist eine wachsende Vielfalt an Formaten: von Schulworkshops über YouTube-Erklärvideos bis hin zu Podcasts, die Forschung anschaulich machen und zum Dialog einladen.
Erin Schuman (2024): Wissenschaft hautnah erleben – Förderprogramm für junge Talente
Aus den Mitteln ihres Körber-Preises hat Erin Schuman das „Max Planck Junior Scholars Programm 2025” ins Leben gerufen. Das Förderprogramm ermöglicht engagierten Frankfurter Schülerinnen und Schülern einen unmittelbaren Einblick in die moderne Forschung. Drei Wochen lang arbeiten die Jugendlichen in Laboren führender Einrichtungen, darunter dem Max-Planck-Institut für Hirnforschung und der Goethe-Universität Frankfurt.
Im einwöchigen Science-Bootcamp und in individuellen Forschungspraktika lernen die Jugendlichen zentrale Methoden der Neurowissenschaft kennen, führen eigene Experimente durch und präsentieren ihre Ergebnisse zum Abschluss vor Mentorinnen und Mentoren sowie ihren Familien.
Das Programm leistet somit einen wichtigen Beitrag, junge Menschen für wissenschaftliche Karrieren zu begeistern und ihnen den Zugang zur Forschung zu eröffnen.
Mehr zum Max Planck Junior Scholars Programm 2025:

Fotos: Max-Planck-Institut für Hirnforschung 








Anthony Hyman (2022): Mit „Science Sketches“ komplexe Forschung vermitteln
Mit dem Outreach-Anteil seines Körber-Preises hat Anthony Hyman die Plattform „Science Sketches“ weiterentwickelt. Sein Ziel: die komplexen biologischen Konzepte hinter dem Verhalten von Kondensaten verständlich zu vermitteln. Science Sketches erklärt die Forschungsergebnisse seines Labors in kurzen, visuellen Formaten – und eröffnet so neue Zugänge zur modernen Zellbiologie.


