Erfolgreiche Teilnehmer:innen des Geschichtswettbewerbs Foto: David Ausserhofer

Häufige Fragen und Antworten

Hier findest du häufig gestellte Fragen und Antworten rund um den Ablauf und die Teilnahme beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten:

Teilnehmen können junge Menschen (Schüler:innen, Auszubildende, Studierende etc.) bis 21 Jahre. Am Geschichtswettbewerb kannst du also teilnehmen, wenn du nach dem 1. September 2001 geboren wurdest. Du kannst sich alleine, als Gruppe oder mit der gesamten Klasse auf historische Spurensuche begeben. Dabei ist es egal, welche Schulform du besuchst. Es sind ebenfalls Schulkooperationen oder die Teilnahme von einer Auslandsschule möglich. Für die Teilnahme am Geschichtswettbewerb musst du dich nicht anmelden. Du kannst durch die Eingabe der Beitragsdaten und des Uploads deines Beitrags zum ausgeschriebenen Wettbewerbsthema bis zum Einsendeschluss am 28. Februar 2023 (23.59 Uhr) teilnehmen.

Teilnehmen kannst du, bis du 21 Jahre alt bist. Nehmt ihr als Gruppe teil, muss die Mehrzahl der Teilnehmenden unter 21 Jahre sein.

Es gibt keine Vorgabe bei der Gruppengröße, so können auch Klassenprojekte oder schulübergreifende Projekte eingereicht werden. Wichtig ist, dass alle Teilnehmenden einen eigenen Anteil an der Arbeit geleistet haben.

Die Teilnahme am Geschichtswettbewerb ist auch aus dem Ausland möglich. Für Beiträge gelten die offiziellen Teilnahmebedingungen sowie die jeweilige Themen- und Aufgabenstellung. Wichtig: Die Beiträge müssen in deutscher Sprache verfasst werden. Beiträge von Auslandsschulen können nicht im regulären Bewertungsverfahren berücksichtigt werden, da sie keinem Bundesland zugeordnet werden können. Eine Sonderjury bewertet und begutachtet die Beiträge aus dem Ausland und vergibt nach den regulären Bewertungskriterien Sonderpreise. Als Teilnehmer:in erhältst du eine Urkunde. Eine andere Möglichkeit der Teilnahme aus dem Ausland besteht in einer Kooperation der Auslandsschule mit einer Schule in Deutschland. Die Beiträge können dann über die Schule in Deutschland eingereicht werden. Eine gemeinsame Bearbeitung eines Themas ist dabei jedoch Voraussetzung.

Ausgerichtet wird der Geschichtswettbewerb durch die Körber-Stiftung, Schirmherr ist der Bundespräsident. Zwei Gremien begleiten die Ausschreibungen des Wettbewerbs fachlich und beratend. Zahlreiche Museen, Archive, Gedenkstätten und weitere Orte der historisch-politischen Bildungsarbeit sowie ein großes Netzwerk an Multiplikator:innen unterstützen den Geschichtswettbewerb vor Ort.

Einsendeschluss beim 28. Geschichtswettbewerb ist am 28. Februar 2023 (23:59 Uhr). Bis Mitternacht kannst du deinen Beitrag über die Einreichdatenbank hochladen und einreichen. Eine Teilnahme nach dem Einsendeschluss ist nicht möglich.

Deinen Beitrag beim Geschichtswettbewerb kannst du online über www.gw-einreichen.de einreichen. Für deine Teilnahme am Geschichtswettbewerb ist keine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme erfolgt durch Eingabe der Beitragsdaten und Upload eines Beitrags in der Einreichdatenbank bis zum Einsendeschluss am 28. Februar. Ab dem 1. September ist die Einreichdatenbank freigeschaltet, damit du frühzeitig einen eigenen Account erstellen kannst. Alle Teilnehmendendaten und die Beiträge müssen bis zum Einsendeschluss eingegeben und hochgeladen werden. Mit der Einreichung müssen du sowie ggf. weitere Teilnehmenden sich mit den Teilnahmebedingungen und Datenschutzhinweisen einverstanden erklären.

Du kannst Beiträge in jeglicher Darstellungsform einreichen, z.B. ein schriftlicher Beitrag, ein Film, ein Audiobeitrag, eine gestaltete Website, ein Comic, ein Theaterstück, ein 3D-Modell, ein Stadtrundgang oder eine Ausstellung/Präsentation. Für alle Beitragsformate gelten die offiziellen Teilnahmebedingungen sowie die jeweilige Themen- und Aufgabenstellung. Die Bearbeitung eines historischen Themas ist demnach Voraussetzung. Ebenfalls musst du die Herkunft der verwendeten Literatur und Quellen kennzeichnen (z.B. in einem angehängten Literatur- und Quellenverzeichnis). In einem zusätzlichen Arbeitsbericht solltest du die Idee und Umsetzung der Beitragsform reflektieren und erläutern.

Anhand des ausgeschriebenen Rahmenthemas wählst du dir ein eigenes Thema, das mindestens so weit in der Vergangenheit liegt, dass du dich an diese Zeit nicht erinnern kannst. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeit muss eine Forschungsfrage stehen.

Bei deiner Teilnahme kannst du dir Unterstützung von Tutorinnen und Tutoren einholen. Die Hilfestellung der Tutor:innen orientiert sich am Thema, der Beitragsform und dem Alter der Teilnehmenden. Im Arbeitsbericht solltest du deutlich machen, wie viel Hilfestellung durch die Tutor:innen erfolgt ist, z.B. können diese auch einen Tutor:innenbericht verfassen, in dem sie auf ihre geleisteten Hilfestellungen verweisen.

Ein Tutorium können Lehrkräfte, Studierende oder Multiplikator:innen übernehmen, die Interesse an geschichtlichen Themen haben und Zeit, einen oder mehrere Beiträge zu begleiten. Lehrkräfte können die Betreuung von Beiträgen auch mit dem Unterricht, einer Projektwoche oder AG verbinden. Auch Elternteile können als Tutor:innen die Arbeit ihrer Kinder betreuen. Zum Auftakt einer Wettbewerbsrunde finden zahlreiche kostenfreie regionale und überregionale Workshops und Fortbildungen für Tutor:innen statt, die eine Einführung in den Geschichtswettbewerb und die historische Projektarbeit bieten.

Die Landesjurys entscheiden bis Ende Mai 2023 über die Preisvergabe. Alle Teilnehmer:innen sowie die Tutor:innen werden Anfang/Mitte Juni 2023 über die Ergebnisse informiert. Die Gewinner werden dann zu einer Landespreisverleihung eingeladen, die im Sommer 2023 stattfinden. Die Ergebnisse auf Bundesebene werden im Herbst 2023 bekanntgegeben. Alle Teilnehmenden und Tutor:innen haben nach der Bekanntgabe der Ergebnisse die Möglichkeit, ein ausführliches Feedback zu der Bewertung einzuholen. Bitte wende dich dazu per E-Mail an uns.

Über 180 Lehrer:innen, Historiker:innen, Mitarbeiter:innen aus Museen, Archiven, Gedenkstätten usw. begutachten und diskutieren die Beiträge. Jedes Bundesland hat mindestens eine Landesjury, die die Preise auf Landesebene vergibt. Eine zusätzliche Bundesjury entscheidet über die Preisvergabe im Bundesvergleich. Die Anzahl der zu vergebenen Preise in einem Bundesland wird von uns anhand der eingereichten Beiträge errechnet.

Jeder Beitrag wird im jeweiligen Bundesland von mindestens zwei Juror:innen gelesen und begutachtet. Auf der Abschlusssitzung der Landesjurys werden alle Arbeiten vorgestellt und diskutiert. Alle Beiträge, die mit einem Landessieg ausgezeichnet werden, kommen eine Runde weiter und werden in der Bundesjury bis zu sechs weitere Male begutachtet.

Je nach Klassenstufe und Schulform haben die Juror:innen unterschiedliche Erwartungen an einen Beitrag. Zur Orientierung haben sie einen Leitfaden und unterschiedliche Bewertungskriterien, sodass einheitliche Bewertungskriterien für alle Bundesländer gelten.

Als Teilnehmer:in erhälst du eine persönliche Urkunde. Darüber hinaus lobt die Körber-Stiftung 550 Geldpreise auf Bundes- und Landesebene aus. Die Auszeichnung der besten Arbeiten in den Bundesländern erfolgt auf den Landespreisverleihungen. Die 250 Landessieger:innen im Wettbewerb haben anschließend die Chance, auch einen von 50 Bundespreisen zu erringen. Die Erstpreisträger:innen und ihre Tutor:innen werden vom Bundespräsidenten persönlich in Schloss Bellevue ausgezeichnet. Prämiert werden auch die erfolgreichste Schule und der beste Gruppenbeitrag (ab zehn Personen) in jedem Bundesland. Zusätzlich verleiht die Körber-Stiftung bis zu 100 Sachpreise im Gesamtwert von 2.000 Euro.

Bundespreisträger:innen in der Oberstufe können sich außerdem für ein Sonderauswahlverfahren der Studienstiftung des deutschen Volkes qualifizieren und sich für europäische History Camps des Geschichtsnetzwerkes EUSTORY bewerben.

Bundesebene

  • 5 erste Preise zu je 2.500 Euro
  • 15 zweite Preise zu je 1.500 Euro
  • 30 dritte Preise zu je 750 Euro

Landesebene

  • 250 Preise für einen Landessieg zu je 500 Euro
  • 250 Förderpreise zu je 200 Euro