Wettbewerb: Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte Nachbarschaft in Hamburg während des Nationalsozialismus – Swing-Jugend und Nachbarschaft
Klasse 07, Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer, Gymnasium
20259 Hamburg, Hamburg, Deutschland
#2013-0302
Die Swing-Musik hatte sich bereits vor der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland verbreitet. Es entstand eine regelrechte Jugendbewegung – die Swing-Jugend. Mit ihrer Vorliebe für amerikanische Musik und dem damit verbundenen Lebensstil bildetete die Swing-Jugend nach 1933 den Kontrast zur uniformen Hitlerjugend. Sie zogen sich anders an, trugen die Haare lang, benutzten oft englische Begriffe und waren damit ein Dorn im Auge des nationalsozialistischen Regimes. In ihrem Beitrag untersuchen die beiden Schüler des Gymnasiums Kaiser-Friedrich-Ufer wie die Nachbarschaft während des Nationalsozialismus im Allgemeinen funktionierte und gehen dann auf die Situation der Swing-Jugendlichen in einer von Misstrauen geprägten Nachbarschaft ein. Neben einer breiten Literaturauswahl beruht die Arbeit auf drei Zeitzeugengesprächen.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben