Wettbewerb: Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte »Mein und dein gab's nicht, wir hatten alle nichts.« Vom Leben in den Werkssiedlungen
Klasse 10, Graf-Anton-Günther-Schule, Gymnasium
26135 Oldenburg, Niedersachsen, Deutschland
#2013-0070
1845 wurde die Oldenburger Glashütte erbaut. Anfangs noch sehr überschaubar, vergrößerte sich der Glasverarbeitungsbetrieb in den 1850er Jahren schnell. In unmittelbarer Nähe zum Werksgelände entstanden Siedlungen, damit die Arbeiter schnell an ihrem Arbeitsplatz sein konnten. Von den übrigen Oldenburgern wurden die neuen Nachbarn häufig als Fremde und Kommunisten verurteilt und gemieden. Die Bewohner der Werkssiedlung schweißte dies zusammen: Gemeinsame Feste wurden gefeiert, und gegenseitige Rücksichtnahme auch wegen der beengten Wohnverhältnisse prägte die nachbarschaftlichen Beziehungen innerhalb der Werkssiedlung. Der Zehntklässler entwickelt in seiner Analyse von Zeitungsartikeln, Akten aus dem Archiv und Zeitzeugeninterviews ein multiperspektivisches Bild der Werkssiedlung in Oldenburg.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben