Wettbewerb: Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte Interzonenverkehr statt Nachbarschaft – die Bahnhofsmission Büchen
Klasse 09, Otto-Hahn-Gymnasium Geesthacht, Gymnasium
21502 Geesthacht, Schleswig-Holstein, Deutschland
#2013-1591
Die Bahnhofsmission Büchen ist Ort einer besonderen Nachbarschaft: Hier trafen Menschen aus der DDR und der BRD zusammen. Menschen, die sonst durch Mauern und Stacheldraht getrennt waren. Vier Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums zeichnen die Geschichte dieser Begegnungsstätte zwischen Ost und West während der Zeit der deutschen Teilung nach. Sie untersuchten verschiedene Gruppen, die über den Bahnhof einreisten, etwa die aus Polen kommenden Spätaussiedler oder die sogenannten Zonenrentner, die für DDR-Bürger verhältnismäßig frei reisen durften. Die Bahnhofsmission erlangte jedoch auch größere politische Dimension. Die westdeutsche Regierung förderte explizit die Versorgung der DDR-Eisenbahner mit Waren aus dem Westen über die Bahnhofsmission Büchen. Die Schüler haben intensiv in Archiven recherchiert und dabei unter anderem die Missionschronik sowie diverse Zeitungsartikel quellenkritisch bearbeitet.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben