Wettbewerb: Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte Dienstmädchen um 1900 in der Bonner Südstadt. Nachbarn hinter verschlossenen Türen?
Klasse 11, Gymnasium Schloss Hagerhof, Gymnasium
53604 Bad Honnef, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2013-0873
Die Bonner Südstadt war um 1900 das wohlhabendste Viertel der Stadt. Das reiche Bürgertum baute hier seit der Reichsgründung 1871 repräsentative Villen – sein Reichtum sollte schließlich auch von anderen gesehen werden. Obligatorisch in diesen Haushalten – allerdings nach außen hin weniger präsent – waren die angestellten Dienstmädchen. Meist in einem kleinen Zimmer im Keller oder auf dem Dachboden untergebracht, sollten die angestellten Frauen den reichen Arbeitgebern den Alltag erleichtern. Sie putzten, kochten und wuschen die Wäsche. Die Rolle der Dienstmädchen an der Grenze zwischen Arbeitnehmerin und Familienmitglied erforschten zwei Schülerinnen des Gymnasiums Schloss Hagerhof. Die Schülerinnen beleuchten in ihrem Beitrag die rechtliche Situation der Dienstmädchen, ihren Arbeitsalltag, die Arbeitsbedingungen sowie Konflikte zwischen Dienstherr und Dienstmädchen. Dazu recherchierten sie im Stadtarchiv und vor Ort in der Südstadt.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben