Wettbewerb: Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte Die Welt zu Gast in Eisenhüttenstadt: Asylbewerber zwischen Ablehnung und Integration

Landessieger
2013
Kache, Tom; Poy, Domenic
Antje Hoffmann

Klasse 12, Gesamtschule 3 mit gymnasialer Oberstufe, Gesamtschule

15890 Eisenhüttenstadt, Brandenburg, Deutschland

#2013-0718

Die beiden Schüler setzten sich in ihrer Arbeit mit der Geschichte der Asylbewerber in ihrer Heimatstadt auseinander. Eisenhüttenstadt – seit der Gründung 1951 vor allem als „Stalinstadt“ bekannt – war die erste sozialistische Planstadt, die in der DDR errichtet wurde. Zunächst also eine Stadt, in die seit ihrer Entstehung viele Menschen aus allen Regionen der DDR kamen und so von Beginn an fremde Nachbarn aufeinandertrafen, machte Eisenhüttenstadt Anfang der 1990er Jahre Schlagzeilen durch fremdenfeindliche Vorfälle. Der Überfall auf das ansässige Asylbewerberheim sorgte dabei besonders für Aufsehen. Die daraufhin laut werdenden Stimmen zu Fremdenhass und Extremismus in den neuen Bundesländern hinterfragen die Schüler in ihrer Arbeit kritisch und stellen die Auseinandersetzungen um das Asylbewerberheim und die Anschläge ins Zentrum ihrer Untersuchung. Als Quellen zogen sie unter anderem Zeitungsberichte sowie Protokolle der Stadtverordnetenversammlungen heran. Nicht zuletzt befragten sie Zeitzeugen und sprachen mit Experten, sodass eine Arbeit entstanden ist, die die Geschichte des Asylbewerberheims und der Nachbarn in Eisenhüttenstadt aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

Literaturverzeichnis

Bibliografische Angaben