Wettbewerb: Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte Die Nachbarschaft endet nicht am Gartenzaun: Erinnerung an »nachbarschaftliche« Erfahrung in der Extremsituation des Zweiten Weltkriegs am Beispiel der Biographie von Fritz Latteck
Klasse 06, Gymnasium Canisianum, Gymnasium
59348 Lüdinghausen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2013-1685
Der Beitrag befasst sich exemplarisch anhand der Biografie des Großvaters der Schülerin mit der Geschichte jener Menschen, die als Vertriebene des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland kamen. Am Beispiel der Erlebnisse des Großvaters erzählt der Beitrag von Nachbarschaftsbeziehungen in Extremsituationen. Das Leben Fritz Lattecks setzt die Schülerin dabei immer wieder gelungen in Bezug zum historischen Kontext. Diesen erschloss sie sich mithilfe einschlägiger Literatur zum Thema. Sie stellt verschiedene Nachbarschaftsbeziehungen vor, wie beispielsweise die unter Kameraden und Soldaten im ehemaligen Ostpreußen während des Krieges oder auch die eher schwierigen nachbarschaftlichen Beziehungen nach der Flucht des Großvaters aus der Heimat. So stellt die Arbeit anhand der Lebensgeschichte von Fritz Latteck einige prägende Aspekte für Nachbarschaften vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg heraus.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben