Wettbewerb: Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte 3 m² neue Heimat – Von der Zwangsnachbarschaft in die Integration

Landessieger
2013
Hinrichs, Phillip
Dennis Petritz

Klasse 09, Johann-Heinrich-Voß-Schule, Gymnasium

23701 Eutin, Schleswig-Holstein, Deutschland

#2013-0152

Wie verändert sich Nachbarschaft in einem Ort, wenn die Bewohner mit enormer Zuwanderung konfrontiert werden? Phillip Hinrichs untersucht am Beispiel seiner Heimatstadt Eutin, wie sich die Nachbarschaft durch die Ankunft von Ausgebombten, Flüchtlingen und Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg änderte. Vor dem Krieg lebten in Eutin 9.000 Menschen, nach dem Krieg waren es 20.000. Die ohnehin knappe Versorgung mit Wohnraum und Lebensmitteln verschärfte sich durch die Flüchtlinge dramatisch. Wie aus Ablehnung im Laufe der Zeit Integration entstand, macht der Achtklässler deutlich, indem er Hilfsorganisationen, kulturelle Initiativen und Zusammenschlüsse der Vertriebenen beleuchtet. Außerdem vergleicht er die Aufnahme von Flüchtlingen damals mit der Integration von Flüchtlingen heute.

Literaturverzeichnis

Bibliografische Angaben