Wettbewerb: So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch Manfred Kastner - IM und OV
10. Klasse, Werkstattschule in Rostock, Gesamtschule
18059 Rostock, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
#2019-1802
Die Arbeit der Schülerinnen untersucht die Person Manfred Kastner, ein Maler, welcher in der DDR lebte und zunächst dem Ministerium für Staatssicherheit als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) diente. Nach dieser Tätigkeit wurde er aber selbst abgehört. Der Maler war durch die Treffen mit anderen Intellektuellen auffällig geworden und wurde als Anführer einer Stralsunder Jugendbewegung namens ˃Kuttenträger˂ angesehen. Die Autorinnen besuchten das Dokumentationszentrum in der Bernauer Straße in Berlin und die ehemalige Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Mitte, um sich ein umfassendes Bild des Malers zu machen. Dieser durchlebte verschiedene persönliche Krisen und Umbrüche: So wurde zum Beispiel sein Ausbildungswunsch nicht von seinen Eltern unterstützt, und er wurde von der Fachschule für angewandte Kunst in Heiligendamm abgelehnt. Viele Informationen gewannen die Zehntklässlerinnen durch Akteneinsicht in der Behörde des Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen. Abschließend gestalteten sie die Kutte Manfred Kastners nach, um diese Bezeichnung und seine Wahl für die Freiheit besser verstehen zu können.
Literaturverzeichnis
Bibliographische Angaben