Wettbewerb: So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch Kommunale und soziale Abläufe der Aufnahme und Integration deutscher Heimatvertriebener in der britischen Besatzungszone nach dem Zweiten Weltkrieg am Fallbeispiel der Stadt Emsdetten

3. Preis
2019
Möllers, Sebastian
Donata Hillmann

11. Klasse, Gymnasium Martinum, Gymnasium

48282 Emsdetten, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

#2019-2109

Im Hinblick auf die sogenannte ›Flüchtlingskrise‹ fragt Sebastian Möllers nach der erfolgreichen Integration heimatloser Menschen in Krisenzeiten. Wann kann hier von einem Erfolg gesprochen werden? Welche Barrieren gibt es hierbei zu bewältigen? Da Emsdetten nach dem Zweiten Weltkrieg viele ›Heimatvertriebene‹ aufnahm, bearbeitet der Elftklässler seine Forschungsfrage am Beispiel der Nachkriegszeit. Auf Basis seiner Recherchen im Stadt- und Landesarchiv stellt er zunächst die Umstände von Flucht und Vertreibung zu dieser Zeit heraus und zeigt Maßnahmen auf, die in Emsdetten zugunsten der Integration Vertriebener ergriffen wurden. Um individuelle Eingliederungserfahrungen nachzuzeichnen, entwickelte er einen Fragebogen, den er mit Hilfe des Heimatvereins an mögliche Zeitzeugen versandte. Aus dem Blick in die deutsche Vergangenheit schlussfolgert der Autor, dass in einer Krise stets »eine Chance steckt, die durch unser eigenes Zutun notwendige und erfolgreiche Veränderungen bewirken kann«.

Literaturverzeichnis

Bibliographische Angaben