Wettbewerb: So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch Der Säkularisierungsprozess in Fulda unter der Herrschaft Wilhelm Friedrichs von Oranien-Nassau (1802-1806). Ein erster Schritt in die Moderne?

Landessieger
2019
Jakob, Laura
Monika Schöppner

11. Klasse, Marienschule, Gymnasium

36037 Fulda, Hessen, Deutschland

#2019-1474

Schon lange interessierte sich Laura Jakob für die Stadtgeschichte von Fulda. Besonders auf den Zeitraum der Säkularisierung war sie neugierig. Da kam der Schülerin der Geschichtswettbewerb sehr gelegen. Nun hatte sie einen Anlass und ein Ziel, sich mit der Säkularisierung in Fulda auseinanderzusetzen. Von 1802 bis 1806 regierte Wilhelm Friedrich von Oranien-Nassau in Fulda. Der neue Herrscher von Fulda stieß ein umfassendes Reformpaket an. Diese Reformen im Bereich der Religion, Sozial- und Gesundheitspolitik, der Bildungspolitik sowie des Wirtschafts- und Finanzsystems stellt die Teilnehmerin mit Hilfe ihrer Recherche im Stadtarchiv Fulda schriftlich dar. Die Reformen modernisierten die Stadt Fulda zwar, konnten aber nicht alle Probleme beseitigen, sondern schufen für einen Teil der Bevölkerung sogar neue. So bedeutete die Säkularisierung für viele Geistliche das Ende ihres gewohnten Lebens und einen Aufbruch ins Ungewisse.

Literaturverzeichnis

Bibliographische Angaben