Wettbewerb: So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch „Der gestrandete Zug“ in Farsleben im April 1945
11. Klasse, Kurfürst-Joachim-Friedrich-Gymnasium, Gymnasium
39326 Wolmirstedt, Sachsen-Anhalt, Deutschland
#2019-1657
Am 13. April 1945 lagen in Farsleben bei Wolmirstedt Furcht und Ungewissheit sowie Glück und Erleichterung nah beieinander: Ein Räumungstransport aus dem Konzentrationslager Bergen-Belsen kam hier auf seinem Weg in das KZ Theresienstadt zum Stehen. Gefesselt von der Geschichte der 2400 Jüdinnen und Juden, die an diesem Tag durch amerikanische Truppen befreit wurden, haben Johanna Mücke und Lina Schmidt ein Zeitzeugenpanorama erstellt. Ihr Ziel ist es vor allem, Aufmerksamkeit gegenüber diesem national eher unbekannten Ereignis zu erzeugen. Anhand von Zeitzeugenbefragungen beleuchten sie das Geschehene aus unterschiedlichen Perspektiven: So werten sie Interviews Farslebener Einwohner, damaliger amerikanischer Soldaten sowie von Insassen des Zuges aus. Dabei identifizieren sie Krisen, Umbrüche sowie Aufbrüche im Schicksal der Einzelnen. Abschließend sprechen sich die beiden Schülerinnen gegen Antisemitismus und die Ausgrenzung von Minderheiten aus.
Literaturverzeichnis
Bibliographische Angaben