Wettbewerb: So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch Das Tagebuch der Hedwig Junginger. Krisenerfahrungen einer 17jährigen am Ende des Ersten Weltkriegs

Landessieger
2019
Stängle, Judith
Theresa Girrbach und Gabriel Stängle

8. Klasse, Christiane-Herzog-Realschule, Realschule

72202 Nagold, Baden-Württemberg, Deutschland

#2019-0246

Geschichtliche und persönliche Krisen schrieb die Urgroßmutter von Judith Stängle in ihren Tagebüchern gegen Ende des Ersten Weltkrieges auf. Neben diesen benutzte die Schülerin Informationen aus dem Stadtarchiv Ulm, um die historischen Ereignisse besser einordnen zu können. Krisen erlebte die Vorfahrin viele: Das Kriegsgeschehen, den Verlust von im Krieg Gefallenen und Opfern der Spanischen Grippe, die Novemberrevolution und viele weitere werden von Hedwig Junginger in ihren Tagebüchern erzählt. Die Achtklässlerin fasst in ihrem Beitrag all diese Erlebnisse zusammen, wodurch ein guter Einblick in den Alltag einer 17-jährigen Ulmerin zu dieser Zeit gelingt. Vor allem die Nahrungsknappheit zog sich durch das Leben in der Nachkriegszeit, die die Schülerin mit Hunger in der heutigen Welt vergleicht. Die Krisenbewältigung der Urgroßmutter wertet Judith Stängle als Problemlösungen, die sie als viele kleine persönliche Aufbrüche sieht. Sie stellt fest, dass ihre Uroma und sie in Krisensituationen oft gleich reagieren.

Literaturverzeichnis

Bibliographische Angaben