Wettbewerb: So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch Das Grubenunglück in der Zeche Grimberg III-IV. Eine nachhaltige Veränderung für die Grubenwehren

Landessieger
2019
Kaiser, Paul; Lakotta, André Marius
Stefan Knorre

11. Klasse, Geschwister-Scholl-Gymnasium, Gymnasium

59425 Unna, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

#2019-1023

Grimberg III-IV – auf dieser Zeche in Bergkamen-Weddinghofen im Ruhrgebiet ereignete sich im Februar 1946 das schwerste Grubenunglück der deutschen Bergbaugeschichte, bei dem 405 Menschen ums Leben kamen. Durch die enormen Ausmaße dieses Unglücks taten sich gravierende Schwächen in der Ausrüstung der Grubenwehren auf, welche die Rettungs- und Bergungsarbeiten behinderten. In ihrem schriftlichen Beitrag fragen Paul Kaiser und André Lakotta danach, wie das Ereignis das Grubenrettungswesen veränderte. In den Stadtarchiven Kamen und Unna sowie im Bergbauarchiv Bochum begaben sich die Elftklässler auf Spurensuche und beschreiben auf Grundlage ihrer Recherchen die technischen Neuerungen, die als Reaktion auf das Unglück eingeführt wurden. Die Inbetriebnahme von Filtergeräten und den Einsatz von Grubenkontrolleuren werten die beiden Schüler als Umbruch im deutschen Bergbauwesen, durch die die Zahl der Opfer bei Unglücken dieser Art deutlich gesenkt werden konnte.

Literaturverzeichnis

Bibliographische Angaben