Wettbewerb: So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch Ausgestoßen in Deutschland. Die Ausbürgerung Wolf Biermanns als Anfang vom Ende der DDR? Das Kölner Konzert und seine Folgen
keine Klasse, Hildegard-von-Bingen-Gymnasium
50939 Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2019-1586
Im November 1976 gab der Liedermacher Wolf Biermann ein Konzert in Köln. Zehn Jahre zuvor hatte die SED den DDR-Bürger und -Kritiker mit einem Auftritts- und Publikationsverbot belegt, woraus infolge seines Auftritts ein Einreiseverbot in die DDR resultierte. Leonard Krüger zeichnet in seinem schriftlichen Beitrag die Ausbürgerung Wolf Biermanns im Spiegel der Berichterstattung in der BRD und DDR nach. Hierfür analysierte er gesammelte Zeitungsartikel und befragte Wolf Biermann selbst, den ehemaligen ARD-Hörfunkkorrespondenten Armin Beth, den damaligen DDR-Kulturminister Dietmar Keller sowie weitere Chefsprecher und Redakteure. Der Schüler resümiert, dass die Ausbürgerung Biermanns und die mediale Rezeption dieser Thematik eine tief gehende Demütigung für die DDR-Staatsspitze bedeuteten: So spricht einiges dafür, dass das ›Kölner Konzert‹ des Liedermachers der Anfang vom Ende der DDR war, welches im November 1989 besiegelt wurde.
Literaturverzeichnis
Bibliographische Angaben