Wettbewerb: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte Weißenburgs ehemaliges "Gold"? Die Entwicklung der leonischen Industrie und die Arbeitsbedingungen in ihrer Blütezeit vor dem Ersten Weltkrieg
Klasse 12; Staatliche Fachoberschule
91781 Weißenburg I. Bay., Bayern, Deutschland
#2005-0135
Die Verf. untersuchen einen heute weitgehend in Vergessenheit geratenen und kaum noch benötigten Wirtschaftszweig, der seit dem 18. Jahrhundert in ihrer Heimatstadt Weißenburg i. Bayern blühte und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts allmählich verschwand: die sich von dem Namen der Stadt Lyon ableitende Industrie, die aus leonischem Material (Gold-, Silber- und Kupferdrähten) Tressen, Paramente etc. herstellte. Die wesentliche Grundlage der Untersuchung sind Nachlassbestände ehemaliger leonischer Firmen im Stadtarchiv Weißenburg, Materialien aus dem Fabrikmuseum Roth und Interviews.
Literaturverzeichnis
40 S., ms., ill. mit Fotos, Grafiken und Karten
Quellen
Die Verf. zeichnen zunächst die Entwicklung der leonischen Industrie in Weißenburg nach. Sie beschreiben anschließend den Produktionsprozess früher und heute und zeigen dabei, wie sich die Herstellung der Produkte unter der Verwendung von Maschinen veränderte. Sie schildern außerdem den Aufstieg und Niedergang der in Weißenburg produzierenden wichtigsten Firmen und vergleichen in einem Exkurs die Arbeitsordnungen ausgewählter leonischer Betriebe und eines nichtleonischen Betriebes um 1900.