Wettbewerb: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte Weißenburgs ehemaliges "Gold"? Die Entwicklung der leonischen Industrie und die Arbeitsbedingungen in ihrer Blütezeit vor dem Ersten Weltkrieg

4. Preis
2005
Haberkern, Stephanie / Rupp, Manuela / Wagner, Michaela
Friedrich Gillich

Klasse 12; Staatliche Fachoberschule

91781 Weißenburg I. Bay., Bayern, Deutschland

#2005-0135

Die Verf. untersuchen einen heute weitgehend in Vergessenheit geratenen und kaum noch benötigten Wirtschaftszweig, der seit dem 18. Jahrhundert in ihrer Heimatstadt Weißenburg i. Bayern blühte und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts allmählich verschwand: die sich von dem Namen der Stadt Lyon ableitende Industrie, die aus leonischem Material (Gold-, Silber- und Kupferdrähten) Tressen, Paramente etc. herstellte. Die wesentliche Grundlage der Untersuchung sind Nachlassbestände ehemaliger leonischer Firmen im Stadtarchiv Weißenburg, Materialien aus dem Fabrikmuseum Roth und Interviews.

Literaturverzeichnis

40 S., ms., ill. mit Fotos, Grafiken und Karten

Quellen

Die Verf. zeichnen zunächst die Entwicklung der leonischen Industrie in Weißenburg nach. Sie beschreiben anschließend den Produktionsprozess früher und heute und zeigen dabei, wie sich die Herstellung der Produkte unter der Verwendung von Maschinen veränderte. Sie schildern außerdem den Aufstieg und Niedergang der in Weißenburg produzierenden wichtigsten Firmen und vergleichen in einem Exkurs die Arbeitsordnungen ausgewählter leonischer Betriebe und eines nichtleonischen Betriebes um 1900.