Wettbewerb: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte Vom Stiftungsstatut 1896 zur Vision 2010. Schott als sozialer Arbeitgeber im Wandel vom Kaiserreich zum 21. Jahrhundert
Klasse 09; Rabanus-Maurus-Gymnasium
55118 Mainz, Rheinland-Pfalz, Deutschland
#2005-1258
Die Verf. untersuchen den Wandel der Sozialleistungen des Glaskonzerns Schott seit der Gründung Ende des 19. Jahrhunderts. Dabei gehen sie der Frage nach, in welchen Abhängigkeiten sich die betriebliche Sozialpolitik des ursprünglich aus Jena stammenden und nach 1945 in Mainz angesiedelten Unternehmens entwickelt hat. Der Beitrag stützt sich vor allem auf Gespräche mit Zeitzeugen, Tagebuchaufzeichnungen und Briefe von Werksangehörigen, Zeitungsartikel, einschlägige Literatur und Informationen aus dem Internet.
Literaturverzeichnis
63 S., ms., ill. mit Fotos, Grafiken und Dokumentenkopien, Anhang (34 S.): Interviewprotokolle, Zeitungsartikel, Dokumentenkopien
Quellen
Die Verf. skizzieren zunächst die Gründung des Unternehmens Glastechnisches Laboratorium Schott & Genossen 1884 in Jena durch Otto Schott, Carl Zeiss und Ernst Abbe sowie die Entwicklung bis zur Zerstörung des Werks 1945. Dabei gehen sie auch auf die sozialen Leistungen der Firma zur Zeit der Gründung der Carl Zeiss Stiftung Ende der 1880er Jahre ein. Anschließend beschreiben sie den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg im Westen vor allem auf der Grundlage von veröffentlichten Tagebuchaufzeichnungen und Briefen von Werksangehörigen. Schließlich geben die Verf. einen Überblick über die Entwicklung der betrieblichen Sozialpolitik seit der Werkseröffnung in Mainz. Im Vordergrund stehen dabei die Umstrukturierungsprozesse des Unternehmens und der Personalabbau der jüngsten Zeit. Hier fließen die Informationen aus fünf Gesprächen mit führenden Angestellten des Unternehmens ein, die auch im Anhang dokumentiert sind.