Wettbewerb: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte "Keramische Industrie" in Bonn. Von der kurfürstlichen Porzellanfabrik zur Schleifscheibenproduktion
Klasse 12; Collegium Josephinum, Gymnasium
53117 Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2005-0141
Der Beitrag befasst sich mit der Geschichte der Keramikindustrie in Bonn seit ihren Anfängen im 18. Jahrhundert. Die Grundlage des Beitrags bilden umfassende Archiv-, Literatur- und Internetrecherchen. Auch ein persönlicher Bezug zum Thema besteht, da der Großvater des Verf. im Guillaumewerk für das Personal zuständig war und in ausführlichen Gesprächen viele Informationen liefert.
Literaturverzeichnis
88 S., ms., ill. mit Fotos, Abb. Karten, Tabellen und Grafiken, Anlage: Plan der Stadt Bonn von 1877
Quellen
Ausgehend von den Anfängen der Keramikindustrie in Bonn im 18. Jahrhundert stellt der Verf. zunächst ihre Geschichte am Beispiel von drei ausgewählten Unternehmen dar. Er schildert anschließend in vielfältigen Aspekten die Arbeitsbedingungen der Arbeiter zur Zeit der Hochindustrialisierung. Dabei geht er u. a. auf verschiedene Berufsgruppen, technische Einrichtungen, Arbeitszeit, Lohnverhältnisse, soziale Absicherungen, Elemente der Mitbestimmung und die Stellung der Unternehmer ein. Darauf folgt ein Kapitel zu den Lebensbedingungen der Arbeiter zu dieser Zeit, in dem der Verf. vor allem die Arbeiterwohnungen und die medizinische Versorgung der Arbeiter beschreibt. Ein Kapitel zu den Arbeitsbedingungen im 20. Jahrhundert, in dem der Verf. die Veränderungen im Hinblick auf die sozialen Enrichtungen der Firmen und die Stellung des Firmeninhabers herausarbeitet, beschließt den Beitrag.