Wettbewerb: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte Glück Auf!!! Ein Kasernengelände erzählt Geschichten der Arbeit

4. Preis
2005
Überrück, Anselm / Überrück, Till
kein Tutor

Klasse 08 u. 09; Pestalozzi-Gymnasium

59423 Unna, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

#2005-1019

Zwei Brüder, deren Vater gerade als Militärpfarrer von Lüneburg nach Unna versetzt wurde, beschäftigen sich mit der Geschichte des neuen Einsatzortes des Vaters, einer Kaserne in Unna-Massen, zwischen dem frühen Mittelalter und der Gegenwart. Die materiale Grundlage bilden mehrere Interviews mit (im Ruhestand befindlichen) Bundewehrangehörigen und deren Familien, Bestände des Stadtarchivs Unna, Zeitungsartikel und einschlägige Literatur.

Literaturverzeichnis

11 S., ms., ill. mit Fotos, Abb. und Dokumentenkopien, Anhang: Zeitungsartikel

Quellen

Nach einigen einleitenden Informationen zur Geschichte Unnas beschreiben die Verf. ausführlich und anschaulich anhand eines "Rundgangs" mit vielen Fotos das heutige Kasernengelände. Anschließend erläutern sie die Geschichte des Kasernengrundstücks, auf dem sich zunächst ein Gutshof, eine Saline, eine Zeche und im Zweiten Weltkrieg schließlich ein Heereszeugamt mit einem dazugehörigen Arbeitslager befunden haben. Dabei gehen sie auch auf die vorangegangenen Gewerbe - Salzgewinnung und Kohlebergbau - sowie den Zwangsarbeitereinsatz ein. Erst 1956 übernahm die Bundeswehr die neu gebaute Kaserne. Die Verf. schildern ausführlich die Entstehung der Bundeswehr sowie die Nutzung des Geländes seit den 1950er Jahren. Sie beschreiben schließlich anhand der Zeitzeugeninterviews verschiedene Aspekte des Soldatenberufs. Dabei gehen sie auch der Frage nach, wie Bundeswehrangehörige und deren Ehefrauen den Soldatenberuf des Mannes bewerten.