Wettbewerb: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte "Die Zwangsarbeiter waren auch mehr die anderen ..." Jüdische Zwangsarbeit in Dresden zur Zeit des Nationalsozialismus - ein ausgeblendetes Kapitel
Klasse 10; Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra
01127 Meissen, Sachsen, Deutschland
#2005-0190
Ausgehend von der Frage, welche Rolle die Erinnerung an jüdisches Leben in Dresden heute spielt, beschäftigt sich der Verf. am Beispiel der Lebensgeschichte einer Überlebenden mit der Geschichte der Juden in Dresden während der NS-Zeit - insbesondere mit der von jüdischen Zwangsarbeitern. Er stützt sich dabei neben einiger historischer Literatur auf die Lebenserinnerungen von Henny Brenner sowie auf Gespräche mit ihr und acht weiteren nichtjüdischen Zeitzeugen.
Literaturverzeichnis
53 S., ms., Anhang: Dokumentenkopien, Anlage: 2 Audio-CDs
Quellen
Nach einigen allgemeinen Informationen zum gegenwärtigen Umgang der Dresdner mit der Shoah sowie zur Situation der Juden in Dresden und Sachsen bis Juli 1941 schildert der Verf. das Schicksal der Henny Brenner. Diese wurde 1924 als Tochter einer jüdischen Mutter und eines nichtjüdischen Vaters in Dresden geboren und dort im Juli 1941 zur Zwangsarbeit verpflichtet. Eingebettet in die Darstellung der zunehmenden Ausgrenzung und Verfolgung von Juden sowie der jüdischen Zwangsarbeit in Sachsen 1941 bis 1945 schildert der Verf. das Schicksal der Protagonistin.