Wettbewerb: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte Die Töpfer in Waldenburg. Ein Handwerk mit Hand und Fuß!

4. Preis
2005
Rogalla, Philemon
Hawila Rogalla

Klasse 04; Evangelische Grundschule Braunsdorf

09212 Braunsdorf, Sachsen, Deutschland

#2005-1056

Der Verf. beschäftigt sich mit dem Töpferhandwerk in seiner Heimatstadt Waldenburg, deren Töpfer den ältesten Innungsbrief Deutschlands (5. April 1388) besitzen. Hierfür hat er Zeitzeugen interviewt, eine Töpferwerkstatt besucht, selbst an einem Töpferprojekt teilgenommen und in der Literatur und im Internet recherchiert.

Literaturverzeichnis

22 S., ms., ill. mit Fotos, Karten, Abb., selbst gemalten Bildern und einem Zeitungsartikel, Anhang: Interviewprotokoll

Quellen

Ausgehend von dem ältesten Innungsbrief Deutschlands, beschreibt der Verf. zunächst die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Töpfer in Waldenburg im 14. Jahrhundert. Hier siedelten die Töpfer, weil die Nachfrage nach Geschirr und Gefäßen groß war und der Graf sie mit dem Innungsbrief berechtigte, eigene Werkstätten zu haben. Anschaulich beschreibt der Verf. die Arbeits- und Wohnorte sowie die Arbeitsgeräte und -abläufe der ersten Töpfer in der Region. Außerdem geht er der Frage nach, wie man damals Töpfer wurde. Im Weiteren beschreibt der Verf. die Entwicklung der Töpferei in Waldenburg im 15. Jahrhundert und im 19. Jahrhundert. Eine "Reise durch die Zeit" dokumentiert die Anzahl der Töpfereien in der Stadt von 1388 bis 2005: 1781 gab es 44 Töpfereien, heute existieren immer noch fünf. Schließlich schildert der Verf. am Beispiel einer Keramikwerkstatt, die er selbst besucht hat, verschiedene Aspekte der Arbeit von Töpfern in der Gegenwart (Arbeitsablauf, Ausbildung, Elektroofen, Kundenwünsche). Die Untersuchungsergebnisse werden in kurzen Texten, selbst gemalten Bildern, Fotos und Prospekten anschaulich und ansprechend präsentiert und durch verschiedene Papierfarben strukturiert.