Wettbewerb: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte Die Bahn: Ein Unternehmen geht mit der Zeit - Wer muss mitgehen?
Klasse 11; Wolfgang-Borchert-Gymnasium
25469 Halstenbek, Schleswig-Holstein, Deutschland
#2005-0732
Die Verf. untersucht den Wandel bei der Bahn vor allem in den letzten beiden Jahrzehnten und seine Auswirkungen auf die Arbeit der Eisenbahner. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Bahnreform von 1994 mit der Leitfrage, wie die Beschäftigten die Modernisierung der Arbeitsabläufe erlebt haben. Die Verf. stützt sich auf Gespräche mit Zeitzeugen - darunter auch ihr Vater -, Literatur und Informationen aus dem Internet.
Literaturverzeichnis
23 S., ms., ill. mit Fotos und Abb., Anhang: Interviewtranskript
Quellen
Nach einigen allgemeinen Hinweisen zur Geschichte der Bahn seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erläutert die Verf. im ersten Teil den technischen Wandel bei der Bahn und geht dabei vor allem auf die Entwicklung von der Hebelbank zur Elektronik ein. Anhand von mehreren Fotos dokumentiert sie anschließend die verschiedenen Stellwerkstypen. Im zweiten Teil wertet die Verf. drei Interviews aus - zwei von ihnen sind auch im Anhang dokumentiert -, die am Beispiel der Berufe des Fahrdienstleiters und des Bahnvorstehers den Wandel von Eisenbahnerberufen verdeutlichen. Die Verf. stellt heraus, dass die Beschäftigten sich im Zuge der Bahnreform vor allem in veränderten Strukturen zurechtfinden und an veränderte Technologien anpassen mussten. Das dritte Interview befasst sich mit der Situation von Frauen im Höheren Dienst bei der Bahn, deren Beschäftigung noch in den 1960er und 1970er Jahren nicht selbstverständlich war.