Wettbewerb: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte "Damit in allem Gott verherrlicht werde!" Bruder Pirmin Ehrlacher - ein Leben zwischen Arbeit und Gebet

4. Preis
2005
Oldenstein, Sophie
Dr. Gabriele Schnorrenberger-Salzmanzig

Klasse 11; Rabanus-Maurus-Gymnasium

55118 Mainz, Rheinland-Pfalz, Deutschland

#2005-0545

Die Verf. setzt sich am Beispiel des Paters Pirmin Ehrlacher, eines Cousins ihres Urgroßvaters, mit dem Leben und Arbeiten im Benediktinerkloster auseinander. Sie stützt sich auf mehrere Gespräche mit benediktinermönchen, Bestände aus privatem Besitz sowie umfangreiche Literatur.

Literaturverzeichnis

42 S., ms., ill. mit Fotos, Abb. und Dokumentenkopien, Anhang (38 S.): Interviewtranskripte, E-Mails

Quellen

Nach allgemeinen Darstellungen zum Benediktinischen Mönchstum und zur Geschichte der Abtei Maria Laach seit der Gründung 1093 erzählt die Verf. die Lebensgeschichte des Pirmin Ehrlacher. Sie beschreibt zunächst den Weg des Protagonisten ins Kloster. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, ging er vermutlich mehr aus Not denn aus Frömmigkeit und mehr von der Familie geschickt denn aus eigenem Entschluss in die Benediktinerabtei in der Eifel. Anschließend schildert die Verf. das Leben und Arbeiten des Paters in der Künstlerwerkstatt 1922-1943 und in der Infirmerie 1947-1998. Sie stellt dabei die geistliche Motivation ebenso wie den zum Teil harten Arbeitsalltag des Protagonisten dar. Außerdem werden an seinem Beispiel das Klosterleben allgemein, die Bedeutung der Arbeit für das Leben der Mönche sowie die Probleme zwischen Gruppen und Generationen veranschaulicht und die christliche Grundhaltung als Lebensgrundlage nachgezeichnet.