Wettbewerb: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte Aus dem Arbeitsleben der Binnenschiffer

4. Preis
2005
Dierkes, Christina / Multhaupt, Kathrin
Christoph Reichardt

Klasse 11; Städtisches Gymnasium Beverungen

37688 Beverungen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

#2005-0836

Die Verf. stellen am Beispiel eines Zeitzeugen aus Herstelle, der von 1951 bis 1971 gefahren ist, das Leben und Arbeiten von Binnenschiffern und ihren Familien dar. Sie stützen sich vor allem auf die Aussagen, Erinnerungen und Dokumente des Zeitzeugen sowie weitere private Unterlagen eines Schiffers und einige Literatur. Selbst kommen die Verf. aus Herstelle und Würgassen, zwei kleinen Dörfern, die direkt an der Werser liegen und in denen die Binnenschifffahrt lange betrieben wurde und das Dorfleben prägte.

Literaturverzeichnis

32 S., ms., ill. mit Fotos und Dokumentenkopien

Quellen

Detailliert und anschaulich beschreiben die Verf. in drei Kapiteln die Ausbildung zum Weserschiffer (Lehrzeit, Schule, Lehrstoff, Patente), das Arbeitsleben der Schiffer auf der Weser (Arbeitsalltag und Tätigkeiten, Beförderungsgut, Bezahlung, Ernährung, Kontakt zu "Kollegen" etc.) und das Familienleben auf dem Binnenschiff (Schule, Freizeitgestaltung, Arbeitsverteilung, Urlaub, Traditionen). Sie geben damit Einblicke in das harte Arbeitsleben in der Binnenschifffahrt - ein Verkehrszweig, der im Bereich der Oberweser heute fast nur noch als Personenschifffahrt vorhanden ist. Nur noch selten fahren Frachtschiffe zum Getreidespeicher in Beverungen. Weiter weseraufwärts findet überhaupt kein Ladeverkehr mehr statt.