Wettbewerb: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte Arbeit im Wandel in der Oderregion

4. Preis
2005
Beier, Sophie, u.a. (27 Verf.)
Simone Suhr

Klasse 11; Gymnasium "Bertolt Brecht"

16259 Bad Freienwalde, Brandenburg, Deutschland

#2005-1328

Die Verf. dieses Klassenbeitrags untersuchen arbeitsteilig verschiedene Aspekte von Arbeit in der Region des Oderbruchs vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Der Oderbruch hat sich von einer sumpfigen Landschaft, die durch den Oderstrom jahrhundertelang geprägt war und in der man vor allem Fischfang betrieb, durch die Peuplierung zu einer Nutzungsfläche entwickelt, auf der seit 200 Jahren Landwirtschaft betrieben wird. Sie stützen sich auf Zeitzeugeninterviews, Bestände des Brandenburgischen Freilichtmuseums Altranft, Literatur und Informationen aus dem Internet.

Literaturverzeichnis

115 S., ms., ill. mit Fotos, Abb. und Tabellen

Quellen

Der erste Teil befasst sich mit der Landgewinnung im Oderbruch im 18. Jahrhundert. Dabei beschreiben die Verf. zunächst die Arbeit vor der Trockenlegung des Bruchs. Sie schildern anschließend die Trockenlegung sowie die Entwicklung und Veränderung der Arbeit nach der Trockenlegung. Im zweiten Teil schildern die Verf. die Entwicklung der Landwirtschaft im 19. Jahrhundert. Dabei veranschaulichen sie die allgemeinen Veränderungen infolge der Industrialisierung am Beispiel der Zuckerrübenindustrie. Der dritte Teil befasst sich mit der Arbeit im Nationalsozialismus und geht dabei auf den Einsatz von Zwangsarbeitern und die Tätigkeiten von Frauen in der Landwirtschaft ein. Anschließend wird die Entwicklung der Landwirtschaft in der SBZ/DDR seit der Bodenreform dargestellt. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Bedeutung der Technik. Der letzte Teil schließlich zeigt am Beispiel einiger Kindertagesstätten und Behinderteneinrichtungen den Wandel der Sozialarbeit im Oderbruch.