Wettbewerb: Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte Friedrich Spees Cautio Criminalis. Ein skandalöser Verstoß gegen geltendes Kirchenrecht oder ein Vorstoß zu modernen Menschenrechten?
3. Preis
2011
Heppe, Johanna
Christian Neuhaus
Klasse 12, Friedrich-Spee-Gymnasium, Gymnasium
59602 Rüthen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2011-0253
Der Jesuit und Dichter Friedrich Spee trat im 17. Jahrhundert mit seiner Schrift »Cautio Criminalia« (1631) der Ermordung von Frauen und Männern im Zuge der Hexenverfolgung entgegen. Das Buch von Spee erschien anonym, da er selbst die Verfolgung durch die Kirche befürchten musste. Die Schülerin Johanna Heppe zeichnet in ihrer Wettbewerbsarbeit die Wirkungsgeschichte des Werkes von Friedrich Spee nach, der auch Namensgeber ihrer Schule ist. Auf Grundlage einer Analyse des Buches als Primärquelle und der einschlägigen Sekundärliteratur analysiert sie den Skandalgehalt der Schrift und die Reaktion auf ihr Erscheinen.