Wettbewerb: Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte Einfach Esther! Eine Eppendorfer Lebensgeschichte. Ein Dokumentarfilm
Klasse 12, Gelehrtenschule des Johanneums, Gymnasium
22301 Hamburg, Hamburg, Deutschland
#2011-0526
»Einfach Esther! Eine Eppendorfer Lebensgeschichte« betitelte Richard Haufe-Ahmels seinen Film über Esther Bauer, die als Zeitzeugin gleichsam die Protagonistin des 66-minütigen Dokumentarfilms ist. Der Schüler erzählt die Geschichte der Jüdin, deren Familie von den Nationalsozialisten aus ihrer Wohnung in Hamburg-Eppendorf vertrieben wurde. Während ihre Eltern ermordet wurden, überlebte Esther Bauer mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz. Als sie 1945 nach Hamburg zurückkehrte, lebte ein ehemaliger Nationalsozialist in ihrer Wohnung. Ihrem Antrag auf Rückerstattung der Wohnung wurde von den englischen Besatzern nicht stattgegeben – Esther Bauer sollte lediglich ein Zimmer in ihrer eigenen Wohnung zur Untermiete erhalten. Daraufhin wanderte sie in die USA aus. Gekonnt verfolgt der Schüler die bewegte Lebensgeschichte Esther Bauers in Hamburg und New York und lässt dabei weitere Quellen, wie z.B. Fotos und Archivmaterial, einfließen.