Wettbewerb: miteinander – gegeneinander. Jung und Alt in der Geschichte Mors certa ... oder Sterben lernen, um leben zu lernen
Klasse 12, Wilhelm-Hittorf-Gymnasium, Gymnasium
48151 Münster, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2007-1123
Mit der Bedeutung des Todes in der modernen Hospizbewegung beschäftigt sich die Verf. in diesem Beitrag am Beispiel des 1999 gegründeten Johannes-Hospizes in Münster. Der Beitrag stützt sich hauptsächlich auf Zeitzeugeninterviews, auf private Bestände und auf Sekundärliteratur. Die Verf. führt zunächst in die Entwicklung des Sterbens und dessen Bedeutungswandel in der Geschichte ein und gibt einen Überblick über die Hospizbewegung seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Im Fokus der Untersuchung stehen der Lebensalltag und der Umgang mit dem Tod im Johannes-Hospiz. Dabei geht die Verf. auch auf die Motivation der Angestellten und der ehrenamtlichen Mitarbeiter für die Arbeit in einem Hospiz ein. Schließlich thematisiert sie den Umgang mit dem Tod in den verschiedenen Generationen einer Familie und zeigt dabei sowohl die Chancen als auch die Grenzen eines generationenübergreifenden Miteinanders auf.
Literaturverzeichnis
68 S., ms., ill. mit Fotografien und Abb.
Quellen
Zeitzeugen- und Experteninterviews, Bestände aus privatem Besitz, Sekundärliteratur, Internet