Wettbewerb: miteinander – gegeneinander. Jung und Alt in der Geschichte Konfirmation: Nahtstelle zwischen den Generationen
Klasse 09 und 11, Gymnasium Paulinum, Gymnasium
48143 Münster, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2007-0704
Am Beispiel der Konfirmation beschäftigen sich die beiden Verf. dieses Beitrags mit dem Funktionswandel der evangelisch-christlichen Erziehung seit 1930. Der Beitrag stützt sich vor allem auf Interviews mit Zeitzeugen aus drei Generationen ihrer Familie, auf ein Interview mit einem evangelischen Pfarrer und auf Sekundärliteratur. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der Konfirmation und des Konfirmationsunterrichts seit der Reformation beschreiben die Verf. den Wandel im Rollenverständnis sowohl bei den Konfirmanden als auch bei den beteiligten Kirchenvertretern im 20. Jahrhundert. Als zeitliche Schwerpunkte ihrer Untersuchung wählen sie den Nationalsozialismus, die 1970er Jahre und die Gegenwart. Abschließend diskutieren sie, ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen als Konfirmanden, die Bedeutung der Konfirmation als Forum für Gedankenaustausch und Dialog zwischen den Generationen und die Anpassung des christlichen Initiationsritus an die Moderne.
Literaturverzeichnis
77 S., ms.
Quellen
Zeitzeugen- und Experteninterviews, veröffentlichte Quellen, Sekundärliteratur