Wettbewerb: miteinander – gegeneinander. Jung und Alt in der Geschichte Hofübergabe - Vertrag kommt von Vertragen ...?

3. Preis
2007
Schneider, Christoph
Dr. Inge Hanslik

Klasse 12, Gymnasium Isernhagen, Gymnasium

30916 Isernhagen, Niedersachsen, Deutschland

#2007-0995

Mit der Hofübergabe im 19. und 20. Jahrhundert setzt sich der Verf. dieses Beitrags auseinander, indem er die daraus resultierenden Probleme und Chancen im Miteinander und Gegeneinander der Generationen beleuchtet. Als materiale Grundlage dienen Zeitzeugeninterviews mit Familienmitgliedern, Experteninterviews sowie Hofübergabeverträge und Testamente aus privatem Besitz, die aus den Jahren 1867, 1897, 1955 und 1970 stammen. Außerdem wurde Sekundärliteratur hinzugezogen, die den Beitrag vor allem um rechtliche Aspekte der Hofübergabe ergänzt. Ausgehend von der Überlegung, dass der Hofübergabevertrag ein Instrument für den Interessenausgleich zwischen zwei Generationen darstellt, veranschaulicht der Schüler anhand von vier Hofübergaben aus seiner Region den historischen Wandel des familiären Generationenverhältnisses auf dem Land. Dabei berücksichtigt er sowohl die Perspektive der älteren Generation als auch die der jüngeren Familienmitglieder. Dazu untersucht er vor allem die in den schriftlichen Verträgen festgelegten Verhaltensvorschriften im Untersuchungszeitraum von 1867-1970 und stellt so Kontinuitäten wie auch Veränderungen bei der Hofübergabe fest.

Literaturverzeichnis

113 S., ms., ill. mit Fotografien und Abb.

Quellen

Zeitzeugen- und Experteninterviews, Bestände aus privatem Besitz, Sekundärliteratur