Wettbewerb: miteinander – gegeneinander. Jung und Alt in der Geschichte DIE Halbstarken gab es nicht
Klasse 10, Wilhelm-Hittorf-Gymnasium, Gymnasium
48151 Münster, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2007-1042
In diesem Beitrag erforschen die Verf. die Halbstarkenkultur im Münster der 1950er Jahre. Sie stützen sich hauptsächlich auf Interviews mit Zeitzeugen aus ihrem familiären und schulischen Umfeld und ergänzen diese durch zeitgenössische Zeitungsartikel zwischen 1956 und 1959 sowie durch Sekundärliteratur. Nach einer literaturgestützten Einführung in das Phänomen der 'Halbstarken" gehen die Verf. auf die spezifischen Ausprägungen in Münster ein, indem sie etwa ehemalige Treffpunkte der 'Halbstarken" in Münster ausfindig machen und dokumentieren. Dabei legen die Verf. besonderen Wert auf das Selbstverständnis der Mitglieder der Halbstarkenbewegung, aber auch auf die Differenzierung der Gruppe von den übrigen Jugendlichen der Zeit. Dadurch thematisieren sie auch die sozialen und ökonomischen Hintergründe der Jugendlichen, die sich selbst als 'Halbstarke" betrachteten. Darüber hinaus wird das Verhältnis der 'Halbstarken" zu der nachfolgenden Generation untersucht, indem Kinder von Mitgliedern der Halbstarkenbewegung als Zeitzeugen befragt wurden.
Literaturverzeichnis
40 S., ms., ill. mit Fotografien und Abb.
Quellen
Zeitzeugeninterviews, Zeitungsartikel, Sekundärliteratur