Wettbewerb: Mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnen hat Geschichte Wohnen in der Nachkriegszeit in Jülich (ab 1945) - Eine Untersuchung zu den Lebensverhältnissen in den Notwohnungen

Landessieger
2023
24 Schüler:innen der 6. Klasse
Ausstellung
Alina Süß

6. Klasse, Mädchengymnasium Jülich

52428 Jülich, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

#2023-0648

Mit dem Wohnungsmangel nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt sich die Ausstellung einer 6. Klasse des Mädchengymnasiums Jülich. Im Mittelpunkt stehen sogenannte Notwohnungen, in denen Vertriebene, Ausgebombte oder Kriegsheimkehrer untergebracht waren. Hierbei handelte es sich teilweise um behelfsmäßige Unterkünfte in öffentlichen Gebäuden, teilweise um bestehende Wohnungen, die unter mehreren Familien aufgeteilt wurden, bis alle eine neue Bleibe gefunden hatten. Bei mehreren Exkursionen ins Stadtarchiv sichtete die Klasse Baupläne, Essensmarken und zahlreiche Fotos aus den Notunterkünften. Für die Ausstellung, die zuerst in der Schule und dann im Foyer des Stadtarchivs präsentiert wurde, kombinierten die Schülerinnen das historische Material mit selbstgestalteten Plakaten und eigenen kreativen Exponaten wie Modellen aus Karton und Playmobil, einem nachgestellten Esstisch oder künstlerisch verarbeiteten Grundrisszeichnungen.