Wettbewerb: Mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnen hat Geschichte Von der schmuddeligen Mietskaserne zum schicken Luxusappartement - Die Veränderung von Wohnen in der Industriemetropole Dortmund
9. Klasse, Max-Planck-Gymnasium
44139 Dortmund, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2023-1892
Fast 150 Jahre prägte die Stahlindustrie den heutige Dortmunder Stadtteil Hörde. Um die zuwandernden Arbeitskräfte unterzubringen und an sich zu binden, entstanden im 19. Jahrhundert zahlreiche Werkssiedlungen. Nach dem Niedergang der Industriebetriebe standen viele Häuser in den 1990er Jahren leer und die ehemaligen Arbeitersiedlungen drohten zu „sozialen Brennpunkten“ zu werden. Finn Burhenne und Niklas Havers zeichnen diesen Strukturwandel in ihrer schriftlichen Arbeit nach und zeigen am Beispiel der ehemaligen Phoenix-Stahlwerke, wie sich der Stadtteil Anfang der 2000er Jahre neu erfand. Im Werksteil Phoenix-West entstand ein Wissenschafts- und Technologiepark. Der Werksteil Ost wurde komplett demontiert und nach Beseitigung der industriellen Umweltbelastungen geflutet. Rund um den Phoenix-See entstand ein Naherholungsgebiet, das auch als Wohnlage inzwischen sehr gefragt ist.