Wettbewerb: Mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnen hat Geschichte Die Erbauung der Finnenhaussiedlung im West-Berliner Kladow 1958 - Im Spannungsfeld zwischen politischen Absichten und der Realität

Landessieger
2023
Thore Surburg
Schriftlich-Sachtext
Thomas Hengst

12. Klasse, Herder-Gymnasium

14052 Berlin, Berlin, Deutschland

#2023-0644

Das ungewöhnliche Aussehen der aus 377 Holzhäusern bestehenden Finnehaussiedlung in Berlin-Kladow veranlasste den Schüler Thore Surburg, sich intensiver mit ihrer Entstehungsgeschichte zu beschäftigen. In seinem schriftlichen Beitrag untersucht er die politischen Absichten und Interessen bei der Errichtung der Siedlung seitens der USA, des West-Berliner Senats und der GEHAG als Bauherrin. Dabei stellt er die Frage, ob die Erwartungen der beteiligten Parteien bei der Umsetzung des Projekts erfüllt wurden. In seinem Beitrag erläutert der Zwölftklässler den historisch-politischen Kontext und stellt die Erwartungen der Politik und der Wohnungssuchenden an das Wohnprojekt dar. In seinem Resümee betont der Schüler, dass unterschiedliche Erwartungen an das Wohnungsbauprojekt bestanden, die getrennt voneinander bewertet werden müssen. Für seine Recherchen befragte er Zeitzeug:innen und besuchte das Landesarchiv Berlin, das Amtsgericht Charlottenburg und das Archiv des Stadtgeschichtlichen Museums Spandau.