Wettbewerb: Gott und die Welt. Religion macht Geschichte Von Heiligen Bischöfen, gesteinigten Göttinnen und einem enthaupteten Merkur. Kult und Religion als Herrschafts- und Selbstvergewisserungsmittel am Beispiel der Tempelanlage von Tawern, der Venus von St. Matthias und dem Gräberfeld St. Maximin, Trier

Landessieger
2017
Geisbüsch, Florian
Frank-Thomas Ott

6. Klasse, Auguste-Viktoria-Gymnasium, Gymnasium

54290 Trier, Rheinland-Pfalz, Deutschland

#2017-1598

Inwiefern wurden in der Vergangenheit religiöse Kulte als Mittel von Herrschaft und Selbstvergewisserung eingesetzt? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Schüler Florian Geisbüsch in seinem Beitrag. Anhand der Beispiele der Tempelanlage von Tawern, der Venus von St. Matthias und des Gräberfeldes St. Maximin beschreibt der Sechstklässler den Wandel verschiedener kultureller Traditionen in der Stadt und dem Bistum Trier und erörtert, wie Religion als Herrschafts- und Selbstvergewisserungsmittel benutzt wurde. Er setzt sich mit der Zerstörung und Vernichtung dieser antiken Heiligtümer durch die Christen auseinander und zeichnet das Machtgefüge zwischen dem Bischof und den Bürgern der Stadt nach. In seine Arbeit flossen auch eigene fotografische Dokumentationen der Tempelanlage sowie weiterer Kultstätten mit ein, zum Beispiel Bilder von Reliefs, Statuen und Opfersteinen. Der Schüler kommt zu dem Schluss, dass Glaube auch als Machtinstrument genutzt wurde und dem Machtzuwachs oft dienlich war beziehungsweise dafür instrumentalisiert wurde.

Literaturverzeichnis

Bibliografische Angaben