Wettbewerb: Gott und die Welt. Religion macht Geschichte Uneheliche Schwangerschaften in der Nachkriegszeit 1950-1960 am Beispiel des Eifeldorfes Baasem
9. Klasse, St. Angela-Schule, Gymnasium
52351 Düren, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2017-2243
Uneheliche Schwangerschaft ist ein Thema, dass in der Nachkriegszeit gesellschaftlich geächtet und verschwiegen wurde. Die Autorinnen sprachen mit zwei Zeitzeugen, unter anderem einem Pastor, die Auskunft über die unehelichen Schwangerschaften in dem Dorf Baasem in der Eifel gaben. Franka Lorsche und Lara Geratz entschieden sich, die Tragödien der Frauen in kreativer Form wiederzugeben. Sie stellen die fiktive Geschichte von Luise dar. Luise ist schwanger und sieht sich mit verschiedenen Personengruppen konfrontiert – ihrer Familie, der Gemeinde, einer Freundin, dem Vater des Kindes und der Dorfbevölkerung. Da die Eltern des Vaters eine Hochzeit ausschließen, schicken ihre Eltern sie in die Stadt, um mit ihrer Tante zu leben. In letzter Konsequenz arrangiert die Tante eine Ehe, um die Familie vor der Schande zu bewahren.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben