Wettbewerb: Gott und die Welt. Religion macht Geschichte Und alles nur wegen der Religion... Die Geschichte eines jüdischen »Mischlingsjungen« aus Hamburg

Landessieger
2017
Giese, Simon
Kerstin Giese, Thomas Hengst

7. Klasse, Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer, Gymnasium

20259 Hamburg, Hamburg, Deutschland

#2017-1405

Beruhend auf historischen Biografien, verfasste Simon Giese in seinem schriftlichen Beitrag die fiktive Geschichte eines als »halb-jüdisch« klassifizierten Schülers in Hamburg und spürt dessen Schicksal während des Nationalsozialismus nach. Ausgangspunkt hierfür waren erste Nachforschungen über damalige jüdische oder halb-jüdische Schüler seiner eigenen Schule. Die Lebensumstände von Halbjuden im Nationalsozialismus recherchierte der Schüler anhand von Expertengesprächen und Zeitzeugeninterviews. Seine Ergebnisse führte er in der fiktiven Erzählung eines Einzelschicksals zusammen. Er versetzte sich dabei in die Rolle seines Protagonisten und beschrieb aus dessen Perspektive die Erfahrung tief greifender Veränderungen im Alltag durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten. Besonders ergriffen war der Autor davon, wie die Unterscheidung nach Religionszugehörigkeit oder Gruppe das Verhalten der Mitmenschen beeinflusste.

Literaturverzeichnis

Bibliografische Angaben