Wettbewerb: Gott und die Welt. Religion macht Geschichte Religiöse Toleranz in Hamburg und Altona als Folge der Reformation

Landessieger
2017
Grossmann, Jule
Eilert Mittwollen

11. Klasse, Gymnasium Buckhorn, Gymnasium

22359 Hamburg, Hamburg, Deutschland

#2017-1191

Jule Grossmann widmet sich in ihrem schriftlichen Beitrag der Frage, inwiefern die lutherisch geprägten Orte Hamburg und Altona in der Frühen Neuzeit tolerant gegenüber anderen christlichen Konfessionen waren. Im Fokus steht dabei der Vergleich der Reaktionen der jeweiligen Obrigkeiten auf die Zuwanderung von Glaubensflüchtlingen wie Katholiken, niederländischen Calvinisten und Hugenotten. Anhand von Archivrecherchen, Expertengesprächen und Fachliteratur kommt sie zu dem Schluss, dass man trotz des verbreiteten Bildes eines »intoleranten« Hamburg und eines »toleranten« Altona in beiden Fällen eher von einer Duldung der anderen Konfessionen sprechen muss. Für die Obrigkeiten in Hamburg und Altona standen wirtschaftliche Gründe im Vordergrund. Die Schülerin schließt mit der Bilanz, dass die Frage von religiöser Toleranz weiterhin aktuell ist und sich Gesellschaften immer wieder neu mit ihr auseinandersetzen müssen.

Literaturverzeichnis

Bibliografische Angaben