Wettbewerb: Gott und die Welt. Religion macht Geschichte Neuanfang nach der Katastrophe: Jüdisches Leben in Wiesbaden nach 1945
12. Klasse, Martin-Niemöller-Schule, Gymnasium
65189 Wiesbaden, Hessen, Deutschland
#2017-0743
Während ihrer Themenrecherche für den Geschichtswettbewerb wurde Carlotta Spemann und Emilia Herlitzius bewusst, dass sie zwar über Kenntnisse zur Situation der Juden während des Nationalsozialismus verfügen, sie aber kaum Informationen über jüdisches Leben in Wiesbaden nach 1945 besitzen. Wie wurde der jüdische Glaube nach den traumatischen Erfahrungen des Nationalsozialismus gelebt? Diesbezüglich suchten die zwei Autorinnen in der Wiesbadener Landesbibliothek nach Informationen. Sie traten zudem in Kontakt mit der jüdischen Gemeinde. Gespräche mit Experten und Zeitzeugen ermöglichten einen sehr persönlichen Blick auf ihr Thema. So erfuhren sie auch, dass ein Neuanfang für die Überlebenden viele Hürden barg und die meisten ihre alte Heimat verließen. Die zwei Schülerinnen betonen, wie nachhaltig sie die Interviews beeindruckt haben: Sie empfinden nach ihrem Projekt einen starken persönlichen Bezug zur jüdischen Gemeinde in Wiesbaden.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben