Wettbewerb: Gott und die Welt. Religion macht Geschichte Josef Kardinal Frings und seine Sylvesterpredigt 1946
9. Klasse, Erzbischöfliche-Schule-Marienberg, Gymnasium
41460 Neuss, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2017-1099
Joseph Frings ist der breiten Öffentlichkeit besonders durch seine Silvesterrede im Jahr 1946 ein Begriff. Die Kernaussage der Rede ist: »Wir leben in Zeiten, da in der Not auch der Einzelne das wird nehmen dürfen, was er zur Erhaltung seines Lebens und seiner Gesundheit notwendig hat, wenn er es auf andere Weise, durch seine Arbeit oder durch Bitten, nicht erlangen kann.« Nach dieser Aussage etablierte sich das Verb »fringsen«, das Mundraub begehen bedeutet. Ananda Steinmetz widmet sich der Person Joseph Frings auf eine kreative Art. Sie erstellte ein fiktives Tagebuch, das sich mit den wichtigsten Themen des Jahres 1946/47 auseinandersetzt. Die Konzentration liegt auf dem Mundraub. Wer Mundraub begeht, bricht das siebte Gebot, dessen ist sich der Kardinal bewusst, aber er findet Beispiele, die die Sünde rechtfertigen. Die Autorin skizziert, wie er durch fiktive Erlebnisse zur Silvesterrede motiviert wurde.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben